A59: Ausbau zwischen Duisburg und Duisburg-Marxloh

Loga A59-Ausbau

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr plant den sechsstreifigen Ausbau der A59 von südlich des Autobahnkreuzes (AK) Duisburg (A59/A40) über das AK Duisburg-Nord (A59/A42) bis zur Anschlussstelle Duisburg-Marxloh. Auch die beiden Autobahnkreuze und alle Anschlussstellen werden dabei angepasst.

Die Gesamtlänge des Ausbauabschnitts beträgt etwa 6,5 Kilometer, davon ungefähr 2,6 Kilometer auf innerstädtischen Brücken. Unter anderem sind die Großbrücken Berliner Brücke (1811 m), der Brückenzug Meiderich (432 m) und der Brückenzug Gartsträuch (326 m) zu nennen.

A59 Übersicht Projektgebiet
Die Ausbaustrecke (Copyright Geobasisdaten: mit Genehmigung von GEObasis.NRW vom 01.01.2017)

Die Ausgangssituation

Die A59 ist eine hochbelastete Nord-Süd-Achse im westlichen Ruhrgebiet. Im Planungsabschnitt verläuft die A59 auf Duisburger Stadtgebiet. Sie fungiert nicht nur als wichtige Pendlerstrecke, sondern bindet den Duisburger Binnenhafen und die angrenzenden Industriegebiete an das Autobahnnetz an.

In einem aktuellen Verkehrsgutachten weist die A59 in diesem Abschnitt Verkehrsbelastungen (Analyse 2016) zwischen täglich 92.600 Kraftfahrzeugen und 104.400 Kraftfahrzeugen auf.

Die querenden Autobahnen A42 und A40 sind mit täglich bis zu 105.700 Kraftfahrzeugen (A42) bzw. 114.800 Kraftfahrzeugen (A40) ebenfalls sehr hoch belastet.

Die verknüpfenden Autobahnkreuze AK Duisburg-Nord und AK Duisburg sind dementsprechend überlastet und zum Teil in ihrer Leistungsfähigkeit beeinträchtigt. Sie werden deshalb als Teil dieser Planung mit betrachtet.

Deshalb ist der sechsstreifige Ausbau der A59 im aktuellen Bedarfsplan für Bundesfernstraßen in die höchste Kategorie als Vordringlicher Bedarf – Engpassbeseitigung eingestuft.

Fit für die Zukunft

2014 wurde die Strecke zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Alt-Hamborn und dem Autobahnkreuz Duisburg instandgesetzt, einschließlich aller Bauwerke sowie der Verstärkung des Brückenzuges Berliner Brücke/Meiderich/Gartsträuch.

Durch diese Instandsetzungsarbeiten konnte eine Restnutzungsdauer von 15 Jahren also bis ca. 2029 erreicht werden, dann ist unter anderem ein Ersatzneubau der Berliner Brücke erforderlich.

Der aktuelle Stand

Derzeit ist das Projekt in der Planungsphase, welche aller Voraussicht nach Mitte 2023 abgeschlossen sein wird. Daran anschließend beginnt die Bauphase.

Grafik: Grobzeitschiene
Zeitschiene zum Projekt

Die nächsten Schritte

Derzeit wird an der Fertigstellung der Umweltverträglichkeits- und Variantenuntersuchung gearbeitet.

Im Februar 2018 wurde das Projekt im Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr der Stadt Duisburg vorgestellt.

Am 14. Juni 2018 fand der erste Termin, bei dem interessierte Bürger sich über das Projekt informieren konnten ("Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung") im Landschaftspark Nord statt. Die vorgestellten Planunterlagen werden in Kürze auch an dieser Stelle veröffentlicht.