Ein oranges Info-Mobil tourt durch den Planungsraum

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„Erst reden, dann planen“ – unter diesem Motto hat Straßen.NRW gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus dem Planungsraum während des Beteiligungsscopings konkrete Beteiligungsmaßnahmen erarbeitet. Ein klarer Wunsch war unter anderem, dass der Landesbetrieb mit dem Beginn der Planungsphase die Öffentlichkeit nochmals stärker über das Projekt informiert. Um diesem Wunsch nachzukommen und mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ins Gespräch zu kommen, hat Straßen.NRW das Info-Mobil gepackt und eine erste Tour durch den südlichen Planungsraum gestartet. Los ging es am 2. März in Wesseling, am 9. März wurde in Niederkassel haltgemacht.

Wissen schafft Vertrauen

Ausgestattet mit großformatigen Karten des Planungsraums und weiteren Informationsmaterialien stand das Team von Straßen.NRW an ihrem Stand Rede und Antwort. Trotz der eisigen Temperaturen beim ersten Stopp in Wesseling kamen viele Interessierte mit konkreten Fragen auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu. Auch eine Woche später in Niederkassel war der Andrang groß. „Wir freuen uns über das Interesse vor Ort und den konstruktiven Austausch. Viele der Bürgerinnen und Bürger tragen Fragen und Anregungen an uns heran, die uns helfen, zu einem qualitativ besseren Ergebnis zu gelangen“, erklärt Rüdiger Däumer, Projektleiter bei Straßen.NRW.

Als besonders hilfreich für die gemeinsame Diskussion erwiesen sich die mitgebrachten Karten des Planungsraums. Immer wieder fanden sich Interessierte vor diesen zusammen, markierten wichtige Punkte und diskutierten intensiv über die Planung zur Rheinquerung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Straßen.NRW waren stets mittendrin, beantworteten Fragen und erläuterten, dass sich die Planung tatsächlich noch am Anfang befindet und noch keine Vorfestlegung auf bestimmte Trassenvarianten besteht. Diese Offenheit kam bei den Anwesenden gut an und sorgte für viele fruchtbare Diskussionen.

Der Beteiligungsprozess startet

Nicht nur der Planungsprozess auch die Beteiligungsmaßnahmen stießen bei den Anwesenden auf großes Interesse. Damit war die Info-Tour auch eine gute Möglichkeit, auf das Bewerbungsverfahren für die freien Plätze im Dialogforum aufmerksam zu machen. Bis zum 25. März können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Bürgervereine aus der Region als Vertreter für das begleitende Gremium bewerben.

Auch wenn das Fazit für die erste Info-Tour insgesamt positiv ausfällt, gibt es auch Punkte, die verbesserungswürdig sind. „Einige Leute haben angemerkt, dass die Termine nicht früh genug kommuniziert wurden und dass die Standzeiten für berufstätige Menschen schwierig waren. Das sind Anregungen, die wir gerne mitnehmen, da sie uns helfen, unsere Arbeit besser zu machen,“ betont Rüdiger Däumer. „Alles in allem war die erste Info-Tour durch Wesseling und Niederkassel aus unserer Sicht aber ein Erfolg. Wir konnten viele Fragen der Menschen aus der Region beantworten und auch selbst viele konkrete Hinweise aufnehmen.“

Die Tour durch den südlichen Planungsraum war erst der Anfang. In den nächsten Monaten und Jahren wird das Team immer wieder ihr oranges Info-Mobil beladen und das Gespräch vor Ort suchen. Alle Termine werden zeitnah auf der Projektwebsite, im Infobrief und in der lokalen Presse bekannt gegeben.