A43-Ausbau: Gestalthandbuch sorgt für eindrucksvolle "Er-Fahrung"

Bild: Cover A43-Gestalthandbuch

Zusammen mit den Städten Bochum, Herne und Recklinghausen wurde für den Ausbau der A43 eigens ein "Gestalthandbuch" entwickelt. Es knüpft an an das Gestaltungskonzept von Kuno Gonschior, das er schon in den 1970er Jahren für die Lärmschutzwände nördlich der Anschlussstelle Bochum-Riemke entwickelt hat.

Aufbauend auf den Erfahrungen mit Konzepten im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt (A40/B1 und Parkautobahn A42) ist ein Konzept entstanden, das mit Farben, Piktogrammen und Schriftelementen der Straße einen Rhythmus geben möchte. Die Städte haben dabei die Möglichkeit, über Logos ihre großen Kulturfestivals (Cranger Kirmes, Bochum Total, etc.) sichtbar zu machen. Zudem soll das Gestaltungskonzept für ein Mehr an Sicherheit sorgen, indem sich beispielsweise das Muster auf den Lärmschutzwänden an Ausfahrten und Anschlussstellen verdichtet, um die Aufmerksamkeit der Fahrer zu wecken. Der Wechsel in der Gestaltung soll die Sinne der Verkehrsteilnehmer schärfen. Und auch in den Nachtstunden sollen optische Reize umgesetzt werden.