A42: Sanierung zwischen Essen-Nord und Gelsenkirchen-Zentrum

Seit November 2017 saniert die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr die A42 zwischen Essen-Nord und Gelsenkirchen-Zentrum. Auf einer Länge von rund sechs Kilometern wird dabei die Fahrbahn erneuert. Der Asphaltoberbau, die Entwässerung, die Schutzeinrichtungen und der Lärmschutz werden ebenfalls angepasst.

Darüber hinaus saniert Straßen.NRW sämtliche Bauwerke in diesem Bauabschnitt, damit diese für die zukünftigen Verkehrsbelastungen gerüstet sind.

Für die Arbeiten ist eine Bauzeit von drei Jahren vorgesehen. Die Baukosten liegen bei rund 25 Millionen Euro. Voraussichtlich im Sommer 2020 werden die Arbeiten beendet sein.

Bauablauf

Während der gesamten Sanierung stehen den Verkehrsteilnehmer zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung. Die Arbeiten werden in mehreren Bauphasen mit unterschiedlichen Verkehrsführungen ausgeführt.

Aktuelle Verkehrsführung: Hauptbauphase I (4s+0, seit 24.2.2018 bis voraussichtlich Frühjahr 2019):

Aktuelle Verkehrsführung Hauptbauphase I (4s+0, seit 24.2.2018 bis voraussichtlich Frühjahr 2019)

Gesamtüberblick aller Bauphasen

I. Vorlaufphase (seit 24.2.2018 abgeschlossen)

I. Vorlaufphase („2s+2s“)

In dieser Bauphase werden die vorbereitenden Maßnahmen für die Einrichtung der ersten Hauptbauphase durchgeführt (notwendige Verbreiterungen, Herstellung von Mittelstreifenüberfahrten, Arbeiten an der Entwässerungseinrichtung, Räumen des Baufeldes). Der Verkehr wird in zwei verengten Spuren am Baufeld vorbeigeführt.

II. Hauptbauphase 1 (seit 24.2.2018 bis Frühjahr 2019):

II. Hauptbauphase 1 („4s+0“; seit 24.2.2018 bis Frühjahr 2019):

In dieser Bausphase ist die Anschlusstelle Essen-Altenessen in Fahrtrichtung Duisburg längere Zeit gesperrt.

III. Zwischen-/Umbauphase (voraussichtlich ab Frühjahr 2019):

III. Zwischen-/Umbauphase („2s+2s“; voraussichtlich ab Frühjahr 2019):

IV. Hauptbauphase 2 (voraussichtlich ab Frühjahr 2019):

IV. Hauptbauphase 2 („0+4s“; voraussichtlich ab Frühjahr 2019):

V. Nachlaufphase (voraussichtlich ab Frühjahr 2020):

V. Nachlaufphase („2s+2s“; voraussichtlich ab Frühjahr 2020):

Verkehrsführungen im Straßennetz der Städte Essen und Gelsenkirchen

Zur Sanierung der Brücken von der unteren Seite werden auch auf städtischen Straßen zeitweise Baustellenverkehrsführungen erforderlich sein.

Die Arbeiten im Einzelnen

Straßenbau:

Erneuerung von sechs Kilometern Fahrbahn je Fahrtrichtung (rd. 175.000 Quadratmeter,
59.500 Kubikmeter bzw. 143.000 Tonnen Asphalt)

Straßenentwässerung:

Im Zuge der Fahrbahnsanierung werden die vorhandenen Entwässerungseinrichtungen, 180 Schächte, 4500 Meter Rohrleitungen und 350 Straßenabläufe saniert bzw. erneuert.

Straßenausstattung:

Erneuerung von 20.000 Metern Schutzeinrichtung im Mittelstreifen und an den Außenrändern. Es werden rund 30.000 Meter Fahrbahnmarkierung aufgebracht. Zudem werden vier Verkehrszeichenträger (Kragarme) erneuert.

Bauwerkssanierung:

Es werden 15 Brückenbauwerke instandgesetzt. Erneuert werden Abdichtung und Bauwerkskappen. Unterhalb des Brückenüberbaues wird zusätzlich der Beton saniert.

  • Gewerkenstraße
  • Hohendahlstraße
  • Altenessener Straße
  • Schichtstraße
  • Hundebrinkstraße
  • Heßlerstraße
  • Musebrinkstraße
  • Emscherstraße
  • Privatbahn
  • Tiefbachstraße
  • Lehrhovebruch
  • Schwarzbach
  • Röhrenstraße / Überführung
  • Hans-Böckler-Allee
  • Grothuesstraße

Drei Bauwerke werden zudem anforderungsgerecht verstärkt.

Lärmschutz:

Auf einer Länge von rund 3.500 Metern werden die Lärmschutzwände erneuert.

Allgemeines zum Bauablauf:

Erhaltungsstrategie und Erhaltungsprogramm sind mittelfristig (mehrjährig) angelegt.

Kurzzeitige Erfordernisse, resultierend aus den regelmäßigen Bauwerksprüfungen, werden, soweit möglich, in den vorgesehen Gesamtbaumaßnahmenablauf zusätzlich integriert. Dadurch kann es zu Phasenverschiebungen kommen.

Alle zuvor genannten Bauarbeiten sind voneinander abhängig, bauen aufeinander auf und wurden in der Gesamtfolge zur Erlangung einer Mindest-Bauzeit bestmöglich aufeinander getaktet (Abbinde-, Aushärtungs- bzw. Trocknungszeiten miteinbezogen).

Auch wenn nicht auf dem gesamten Streckenzug Arbeiten erkennbar sind, ist dies normal und widerspricht nicht einem optimalen Bauzeitenablauf.

Der Auf-, Um- und Abbau von Baustellenverkehrsführungen ist witterungsanfällig, weil Gelb-Markierungsfolie für die Fahrstreifenaufteilung aufzukleben ist, und das Aufkleben nur bei trockener Fahrbahn ausgeführt werden kann, damit es von Dauer ist.

Auf- und Abbau von Stahlschutzwänden lassen sich vergleichsweise problemloser umsetzen.

Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis, Geduld und Nachsicht, infolge der nicht zu vermeidenden Behinderungen im Baustellenumfeld.
Alle Beteiligten setzen sich dauerhaft für einen kürzest möglichen Bauphasenablauf ein.