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Pressemitteilung vom 25.09.2019

DEGES: Ersatzneubau Schwelmetalbrücke (A 1): Verkehrseinschränkungen ab 28. September

Im Zusammenhang mit dem Ersatzneubau der Schwelmetalbrücke informieren wir Sie über folgende Verkehrseinschränkung:

Ab Samstag, 28. September, ändert sich die Verkehrsführung auf der A 1 im Bereich der Anschlussstelle Wuppertal-Langerfeld in beiden Fahrtrichtungen für rund 20 Monate. Der Verkehr in Fahrtrichtung Dortmund wird, nach Fertigstellung der Mittelstreifenüberfahrt, jetzt über das Teilbauwerk 3 geführt. Damit werden auf dem Teilbauwerk 3 künftig jeweils zwei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Dortmund sowie zwei in Fahrtrichtung Köln verlaufen – die Fahrstreifen werden auf einer Länge von rund 1000 Metern eingeengt.

Das Teilbauwerk 3 ist nur für den PKW-Verkehr freigegeben. Für den Lkw- und Pkw-Verkehr steht in Fahrrichtung Dortmund darüber hinaus ein Fahrstreifen auf dem Teilbauwerk 1 sowie in Fahrtrichtung Köln ein Fahrtstreifen auf dem Teilbauwerk 4 zur Verfügung. Insgesamt stehen den Verkehrsteilnehmern somit drei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung zur Verfügung.

Grund für die Verkehrseinschränkung ist der Abriss und anschließende Neubau des Teilbauwerks 2 der Schwelmetalbrücke, auf dem bisher zwei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Dortmund führten. Die Schwelmetalbrücke besteht insgesamt aus vier Teilbauwerken, die Teilbauwerke 1 und 2 führten bisher den Verkehr in Fahrtrichtung Dortmund, die Teilbauwerke 3 und 4 bisher in Fahrtrichtung Köln.

Die DEGES bittet alle Verkehrsteilnehmer die Tempolimits zu beachten und rücksichtsvoll zu fahren.

Zum Projekt

Die Schwelmetalbrücke an der Autobahn A 1 in Höhe der Anschlussstelle Wuppertal-Langerfeld überspannt mehrere elektrifizierte Bahngleise, öffentliche Straßen und ein Gewässer. Bis zu 100.000 Fahrzeuge befahren die Brücke täglich. Die in den Jahren 1959 -1960 errichteten, beiden inneren Teilbauwerke der Brücke sind aufgrund der jahrzehntelangen Belastung und der starken Beanspruchung insbesondere durch den erhöhten Schwerlastverkehr nicht mehr ausreichend tragfähig. Aus diesem Grund wurde die Höchstgeschwindigkeit auf der Brücke reduziert. Der Schwerlastverkehr über 3,5 Tonnen wird bereits seit einigen Jahren nur noch über die äußeren Brückenteile geleitet.
Um die Standsicherheit der Brücke für den Autobahnverkehr langfristig zu sichern, ist ein Ersatzneubau der inneren Teilbauwerke dringend erforderlich. Dadurch wird die Leistungsfähigkeit der gesamten Schwelmetalbrücke an das heutige Verkehrsaufkommen angepasst.

Über die DEGES

Die DEGES plant und baut als Projektmanagementgesellschaft Bundesfernstraßen für ihre Gesellschafter – den Bund und zwölf Bundesländer.

Pressekontakt: Simone Döll, Telefon 0211-913491-44

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