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Pressemitteilung vom 05.06.2020

B7: Neubau zwischen Bestwig-Nuttlar und Brilon - Bürgerbeteiligung zur Linienfindung

Bestwig/Brilon (straßen.nrw). Die Öffentlichkeitsbeteiligung für neue B7n zwischen Bestwig-Nuttlar und Brilon beginnt. Bürgerinnen und Bürger sollen aktiv in die Planung mit einbezogen werden. Start ist der politische Begleitkreis, ein Newsletter und die Zufallsbürgerauswahl für das Dialogforum. Durch die B7n als Verlängerung der A46 mit dem Ende in Bestwig-Nuttlar soll eine schnelle, überregionale Verbindung bis nach Brilon zur B480 entstehen. Zur Planung wird Straßen.NRW Bürgerinnen und Bürger aktiv miteinbeziehen.

Das Wissen vor Ort soll in die Planung einfließen

„Bei Straßen.NRW wird die frühe und strukturierte Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger großgeschrieben“, sagt Straßen.NRW-Abteilungsleiter Planung Lars Voigtländer. Die Berücksichtigung vieler verschiedener Interessen und das lokale Wissen der Anwohnerinnen und Anwohner sollen in die Planung einfließen. Für die Öffentlichkeitsbeteiligung beim Projekt B7n wird Straßen.NRW von DIALOG BASIS, einem Dialogbüro unter Leitung von Frau Dr. Antje Grobe unterstützt. Durch diesen strukturierten Prozess kann sehr genau auf die Fragen und Anliegen vor Ort eingegangen werden.

Ein Teil des Prozesses wird das sogenannte Dialogforum sein. Hierzu werden zufällig Bewohnerinnen und Bewohner der Kommunen Bestwig, Olsberg und Brilon in Kürze postalisch angeschrieben. Inhalt des Dialogforums werden transparente Diskussionen über verschiedene Fachthemen mit jeweils dazu eingeladenen Fachleuten sein. Zur Information der Öffentlichkeit dient ein Newsletter, welcher voraussichtlich alle zwei Monate per E-Mail über die aktuellen Entwicklungen berichtet. Falls Sie sich bereits jetzt hierfür registrieren möchten, reicht eine einfache Anmeldung per Mail an B7n@strassen.nrw.de aus. Bereits jetzt können sich Interessierte zum Projekt und der Bürgerbeteiligung mit Fragen und Anregungen per Email unter B7n@strassen.nrw.de an uns wenden. Weitere Veranstaltungen wie Informationsmessen und Infomobil starten nach der Sommerpause.

Zum Hintergrund

Die Bundesregierung hat diesen Abschnitt im Rahmen der letzten Überarbeitung des Bundesverkehrswegeplans für den vordringlichen Bedarf vorgeschlagen. Der Deutsche Bundestag hat diesen Vorschlag gesetzlich als Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen verabschiedet. Damit besteht für den Landesbetrieb Straßenbau NRW das Planungsrecht. Die Planung befindet sich derzeit im Linienfindungsprozess in dem Varianten untersucht und diskutiert werden.

Neben dem formellen Beteiligungsprozess nach dem Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) ist die Öffentlichkeit in einem informellen Verfahren zu beteiligen. Diese informelle Beteiligung begann mit einer ersten Informationsveranstaltung im Juni 2019 und wird hiermit fortgeführt.

Pressekontakt: Oscar Santos, Telefon 0291-298-141

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