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Pressemitteilung vom 26.08.2019

B67/B474: Vorarbeiten für den ersten Abschnitt des Neubaus der B67 und B474 zwischen Reken und Dülmen sind fast abgeschlossen

Münster/Reken/Dülmen(straßen.nrw). Vorarbeiten für den ersten Abschnitt der Neubaustrecke von der Anschlussstelle Dülmen – Nord bis zur Bahnstrecke „Coesfeld-Dortmund“ östlich von Dülmen –Merfeld Bauabschnitt sind fast abgeschlossen. In den nächsten Monaten werden die Ausschreibungsunterlagen durch die Straßen. NRW Regionalniederlassung Münsterland für den fast fünf Kilometer lange Streckenabschnitt weiter angepasst (zusammengestellt). Im Frühjahr nächsten Jahres können, soweit die Archäologen die Flächen dann freigegeben haben, die Bauarbeiten starten. In den letzten Monaten wurden die Voraussetzungen dafür geschaffen: Dazu zählen die Überprüfung der zukünftigen Straßenflächen nach Kampfmitteln, sowie die Holzeinschlagsarbeiten in den Wintermonaten. Zusätzlich wurden im Baufeld auf mehreren Flächen archäologische Voruntersuchungen durchgeführt. Die archäologischen Voruntersuchungen vor Ort sind auf fast allen Flächen des ersten Bauabschnittes abgeschlossen, sobald die entsprechenden Auswertungen erfolgt sind, werden die Flächen für den Baubeginn freigegeben. Die letzten Untersuchungen in diesem Abschnitt, auf einer ehemaligen Waldfläche werden Mitte September durchgeführt. Im Baufeld des nachfolgenden zweiten Bauabschnittes vom am Bahnübergang bis zur zukünftigen Anschlussstelle Merfeld, sind ebenfalls noch archäologische Untersuchungen vorab erforderlich.

Die Arbeiten für die erste Brücke, das Überführungsbauwerk der B474 bei Dülmen sind weit fortgeschritten und werden bis Ende diesen Jahres abgeschlossen sein. Die Bauarbeiten für die Brücke über den Kottenbrockbach und die L600 bei Meerfeld sind bereits beauftragt. Sobald die Auswertung der Kampfmitteluntersuchung dort abgeschlossen ist, kann die Baustelle noch im September eingerichtet werden und die Brückenbauarbeiten beginnen. Für weitere Brücken im anschließenden Streckenabschnitt im Bereich des Mühlenbaches und den Bau der angrenzenden Stützwand läuft bereits das Vergabeverfahren der Bauleistungen. Sobald dieses abgeschlossen ist, können die technischen Unterlagen für die Brücke erstellt werden. Noch in diesem Jahr werden in diesem Bereich die vorbereitenden Arbeiten wie der Bau einer Umfahrung für die L600 starten, damit im Frühjahr 2020 die knapp zwei Jahre andauernden Bauwerksarbeiten beginnen können.

Zusätzlich baut Straßen.NRW ab Herbst 2019 den neuen Mitfahrerparkplatz an der L600 bei Gescher. Der Parkplatz soll vor Baustart der Brücke Haddenbrock im Bereich der Fläche des heutigen Mitfahrerparkplatzes im nächsten Jahr fertiggestellt sein und den Autofahrern zur Verfügung stehen.

Der insgesamt 15,6 Kilometer lange Neubauabschnitt der B67 und der B474 schließt die verbliebene Lücke der Kraftfahrstraße von der A3 bei Isselburg bis zur A43 bei Dülmen. Die parallel zur künftigen B67 verlaufende heutige L600 und das angrenzenden Wegenetz werden in einigen Bereichen angepasst, verlegt oder neu hergestellt. Im Zuge der Neubaustrecke und der Nebenwege sind insgesamt 21 neue Bauwerke erforderlich. Die neue Bundesstraße wird eine Breite von 12,50 Meter haben und mit Fahrspuren in einer sogenannten 2+1 Führung ausgebaut. Für den Eingriff in Natur und Landschaft werden auf einer Fläche von insgesamt 120 Hektar umfangreiche Ausgleichs-und Ersatzmaßnahmen durchgeführt. Die Gesamtkosten für den neuen Abschnitt der Bundestraße in Höhe von rund 80 Millionen Euro trägt die Bundesrepublik Deutschland.

Pressekontakt: Sandra Beermann, Telefon 0251-1444-763

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