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Pressemitteilung vom 19.03.2020

B67/B474: Brücke über den Kannebrocksbach könnte für Logistikroute „West“ genutzt werden

Reken/Dülmen (straßen.nrw). Die Brücke über den Kannebrocksbach am Kannebrocksweg in Dülmen- Merfeld könnte für die Logistikroute „West“ genutzt werden. Das Auflegen einer Behelfsbrücke über die heutige vorhandene Brücke wäre eine technisch und wirtschaftlich mögliche Lösung, um die geplante Logistikroute „West“ zu optimieren. Die Planung, die Logistikroute „West“ über den Lolloweg/ Sandweg und den Kannebrocksweg zu führen, wird nun so ausgearbeitet, dass eine bestmögliche Lösung gefunden wird. Dazu wird Straßen.NRW in den nächsten Wochen weitere erforderliche Abstimmungen mit den zuständigen Behörden treffen und die Ausschreibungsunterlagen erarbeiten. Ab Sommer soll über die Transportrouten der Bodenaushub aus dem ersten Bauabschnitt der neuen B67n/B474 transportiert werden. Die neue Strecke liegt in diesem Abschnitt in einer Tiefe bis zu neun Metern unter der heutigen Geländehöhe, es müssen rund 550.000 Kubikmeter Bodenmaterial ausgebaut werden. Dieses Material kann für den Bau von Dämmen im Bauabschnitt westlich von Merfeld wieder verwendet werden. Die östliche Logistikroute soll vor der Herstellung der Anbindung an die A 43 für rund acht Wochen über Wirtschaftswege durch Leuste führen. Die abgestimmten Planungen der Logistikrouten und ein Überblick über die Arbeiten werden in einer öffentlichen Infoveranstaltung im Sommer vorgestellt und auch auf der Straßen.NRW-Projektseite erläutert.

Der insgesamt 15,6 Kilometer lange Neubauabschnitt der B67 und der B474 schließt die Lücke der Kraftfahrstraße von der A3 bei Isselburg bis zur A43 bei Dülmen. Die parallel zur künftigen B67 verlaufende heutige L600 und das angrenzenden Wegenetz werden in einigen Bereichen angepasst, verlegt oder neu hergestellt. Im Zuge der Neubaustrecke und der Nebenwege sind insgesamt 22 neue Bauwerke erforderlich. Die neue Bundesstraße wird eine Breite von 12,50 Meter haben und mit Fahrspuren in einer sogenannten 2+1 Führung ausgebaut. Die Gesamtkosten für den neuen Abschnitt der Bundestraße in Höhe von rund 80 Millionen Euro trägt die Bundesrepublik Deutschland.

Pressekontakt: Sandra Beermann, Telefon 0251-1444-763

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