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Pressemitteilung vom 18.03.2020

B51/B64: Das Straßen.NRW-4zu1-Team reagiert auf aktuelle Situation

Münster (straßen.nrw). Straßen.NRW beobachtet täglich die aktuelle „Corona –Situation“ und hat hierfür einen eigenen Krisenstab ins Leben gerufen. Ziel der Bemühungen ist es, keinen Beitrag zur weiteren Ausbreitung des COVID-19-Virus zu leisten.

Die Sicherheit von Anwohnern und Mitarbeitern hat für Straßen.NRW oberste Priorität. Dies gilt natürlich auch für die zurzeit laufenden biologischen Untersuchungen in Warendorf. Unter Berücksichtigung der aktuellen Vorgaben des Landes wird von Biologen im Auftrag von Straßen.NRW das konkrete Vorkommen von Amphibien im Bereich der geplanten Ortsumgehungen von Warendorf und Freckenhorst untersucht.

Der von Straßen.NRW gegründete Krisenstab bewertet in Absprache mit den zuständigen Behörden das Corona-Risiko der Arbeiten und beschließt, wie mit dieser besonderen Lage umzugehen ist. Zum jetzigen Zeitpunkt besteht keine Grundlage für einen Abbruch der Arbeiten, allerdings werden verschärfte Sicherheitsvorschriften in Kraft gesetzt. Für die Untersuchungen in Warendorf werden die beauftragten Biologen keinen direkten Kontakt mit den Anliegern aufnehmen. Die Arbeiten werden zum jetzigen Zeitpunkt nur indem Umfang weitergeführt, das keine Flächen, die direkt an Häusern und Höfen liegen, betreten werden müssen.. Nach tagesaktuellem Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen können Dienstleister und Handwerker weiterhin ihren Tätigkeiten nachgehen. Straßen.NRW bleibt jedoch in regelmäßigem Kontakt zu den Gesundheitsämtern, um entsprechend schnell reagieren zu können.

Die Regionalniederlassung Münsterland ist mit der Planung der B64, Ortsumgehung Warendorf und der L547, Ortsumgehung Freckenhorst beauftragt. Die Untersuchungen auf den Grundstücken werden zur Erstellung und Aktualisierung der landschaftspflegerischen Begleitpläne benötigt. Hierzu ist die Erhebung der tierkundlichen Daten erforderlich.

Insbesondere sind Amphibienuntersuchungen an Teichen, Weihern und sonstigen Gewässern erforderlich, die sich meist im Bereich von Wohn- oder Hofgrundstücken befinden. Die Untersuchungen umfassen dabei mehrfache Sichtbeobachtungen, Kescherfänge und das Auslegen von Fangreusen sowie deren Kontrolle, damit keine Schäden verursacht werden. Die Vogel- und Fledermausbeobachtungen können häufig auch von Straßen und Wegen erfolgen, ohne die betreffenden privaten Grundstücke betreten zu müssen.

Pressekontakt: Sandra Beermann, Telefon 0251-1444-763

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