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Pressemitteilung vom 10.12.2019

Ausgezeichnete Berufswahl: David Hesse ist Deutschlands bester Azubi der Straßen- und Verkehrstechnik

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Er hat bei Straßen.NRW die Ausbildung zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik als Bester in Deutschland abgeschlossen: 93 von 100 möglichen Punkten – so gut war sonst niemand in diesem Berufsfeld. Dafür wurde David Hesse jetzt in Berlin von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und Dr. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, gemeinsam mit den Besten in anderen Ausbildungsgängen geehrt.

Studium mit Praxis

Gefragt sind Möglichmacher, Wegfreimacher, Überbrücker, Inbewegungbringer: Straßen.NRW bildet aus und bietet im Anschluss ebenso vielfältige wie spannende Berufsmöglichkeiten. David Hesse aus Büren-Steinhausen im Kreis Paderborn entschied sich nach der Schule für ein so genannten Duales Studium bei Straßen.NRW oder wie er selbst sagt: „ein Studium mit einem praktischen Anteil“. Das bedeutet: „Ich studiere derzeit noch Bauingenieurwesen an der FH Münster und habe bis vor kurzem zusätzlich eine praktische Ausbildung bei Straßen.NRW in der Autobahnniederlassung Hamm und am Hans-Schwier-Berufskolleg in Gelsenkirchen gemacht.“

Doppelt hält eben besser – und liefert beste Chancen für den Start in die Berufswelt: Das Duale Studium Bauingenieurswesen bei Straßen.NRW kombiniert Theorie und Praxis. Für David Hesse, der im Jahr 2017 sein duales Studium aufgenommen hat, bedeutete das eine parallel laufende Ausbildung zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik. Mittlerweile ist die Kombination eine andere: Seit 2018 werden Studium und eine Ausbildung zum Bauzeichner miteinander gekoppelt. Eine gute Kombination, immerhin sind die maßstabsgetreuen Zeichnungen und Pläne Grundlage für eine einwandfreie Bauausführung im Tief- und Straßenbau.

Von der Pike auf

Und was macht eine ausgebildete Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik? Zum Beispiel Parkplätze entwerfen. Etwa den Rastplatz an der Autobahn 43 bei Recklinghausen mit etwa 60 Stellplätzen, wie Hesse es in seiner Abschlussarbeit getan hat. Natürlich nur in der Theorie. Aber sehen Rastplätze nicht alle gleich aus? „Natürlich sind sich alle vom Prinzip her ähnlich“, antwortet Hesse. „Aber es geht ja dabei insbesondere um die örtlichen Gegebenheiten, um Höhenunterschiede, die genaue Nutzung der Flächen und um den Naturcharakter des gesamten Geländes.“ Kurz gesagt: Als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik kann Hesse nun Ingenieure dabei unterstützen, neue Straßen und Bauwerke zu konstruieren und das vorhandene Straßen- und Verkehrswegenetz zu erhalten. All das hat er von der Pike auf gelernt.

Oder er übernimmt die Ingenieursarbeit einfach selbst – das parallele Studium macht es möglich: In zwei Jahren will Hesse seinen Studienabschluss in der Tasche haben und dann selbst als Bauingenieur bei Straßen.NRW tätig werden. „Straßen werden immer gebaut, genau wie Häuser. Daher hat dieser Beruf auch Zukunft“, sagt der 21-Jährige. „Ich konnte im Rahmen meiner Ausbildung bei Straßen.NRW in den Arbeitsalltag hineinschauen und weiß: Hier gibt es viele spannende Projekte.“

Gut und gerne zwei Monate hat er für seine 93 Punkte und die Note „Sehr gut“ gebüffelt – und es hat sich gelohnt. Die Ehrung war nicht die einzige: Im November hat er in Hagen bereits die Glückwünsche als Bester in Nordrhein-Westfalen entgegengenommen. Für ihn persönlich ist allerdings nicht die Ehrung das Wichtigste, sondern die Möglichkeit, einen Beruf auszuüben, der ihn schon immer interessiert hat. „Ich habe bereits in der zehnten Klasse ein Praktikum in diesem Bereich gemacht. Nach der Schule hatte ich eine Zusage für eine Ausbildung zum Straßenbauer, habe mich aber dann für Straßen.NRW und das duale Studium entschieden.“

Ab auf die Baustelle

Und ohne Zweifel wartet nach dem Studium eine reizvolle Aufgabe auf ihn: Immerhin gestalten die Bauingenieure bei Straßen.NRW aktiv die Verkehrslandschaft Nordrhein-Westfalens mit. Und sie sind echte Allrounder: Sie planen und konstruieren Brücken, Straßen und Tunnel, kümmern sich um Ausschreibungsverfahren und die Bauüberwachung und sorgen mit verkehrssichernden und verkehrslenkenden Lösungen dafür, dass die urbane Infrastruktur des Landes das leistet, was sie leisten soll: Menschen miteinander zu verbinden. „Das ist genau das Richtige für mich“, so Hesse. „Bauüberwachung könnte ich mir gut vorstellen. Ein reiner Bürojob ist nicht gerade mein Ding. Ich will unbedingt vor Ort auf der Baustelle arbeiten.“ Das wird sich wohl machen lassen.

Pressekontakt: Bernd A. Löchter/Stephan Lamprecht, Telefon 0209-3808-333

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