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Pressemitteilung vom 25.01.2019

Straßen.NRW baut noch häufiger nachts und am Wochenende

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Mit noch mehr Nachtarbeit und Baustellen an Wochenenden sorgt Straßen.NRW dafür, dass der Verkehrsfluss auf den Autobahnen in NRW weniger gestört wird. 47 Prozent der so genannten Tagesbaustellen mit Staugefahr wurden im Jahr 2018 nachts erledigt. Damit stellt fast die Hälfte dieser Bauarbeiten kürzerer Dauer (weniger als 24 Stunden) in der Regel keine Behinderung für die Verkehrsteilnehmer dar. Im Jahr 2017 lag der Anteil der Nachtarbeit bei den staurelevanten Kurzbaustellen noch bei 44 Prozent.

Gesteigert wurde auch der Anteil der Wochenend-Arbeit bei den Tagesbaustellen. Im Jahr 2017 gab es insgesamt 18.080 Tagesbaustellen auf den NRW-Autobahnen. 9,9 Prozent davon wurden am Wochenende durchgeführt. Im vergangenen Jahr stieg nicht nur die Anzahl der Tagesbaustellen auf 21.478, auch der Anteil der Wochenend-Arbeiten konnte gleichzeitig gesteigert werden: 10,4 Prozent dieser Kurzbaustellen wurden zwischen Freitagabend und dem frühen Montagmorgen erledigt.

"Um Funktion und Sicherheit unserer Autobahnen zu gewährleisten, müssen wir sie pflegen und erhalten. Die Arbeiten sollen aber den Verkehrsfluss so wenig wie möglich stören. Darum bauen wir den Anteil der Wochenend- und Nachtarbeit weiter aus", sagt Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek.

Hintergrund

  • Die Staurelevanz einer Tagesbaustelle berechnet das Baustelleninformationssystem des Landes vollautomatisch anhand der zu erwartenden Verkehrsmengen. Von den 21.478 Tagesbaustellen in 2018 (2017: 18.080) wurde bei 11.241 Baustellen eine Staugefahr gesehen.
  • Tagesbaustellen werden eingerichtet, wenn zum Beispiel Gefahrenstellen beseitigt werden müssen. Auch bei der Gehölzpflege werden die Arbeiten als Tagesbaustelle ausgeführt. Um den Verkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen, werden aber auch zum Beispiel Asphaltarbeiten in mehreren Abschnitten vergeben, die dann jeweils in weniger als 24 Stunden ausgeführt werden.
Pressekontakt: Susanne Schlenga, Telefon 0209-3808-333

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