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Pressemitteilung vom 05.03.2018

B42: "Drachenbrücke" in Königswinter muss entlastet werden

Königswinter/Köln (straßen.nrw). Die "Drachenbrücke" im Verlauf der B42 bei Königswinter muss entlastet werden. Die Berechnungen nach den neuesten Richtlinien haben starke statische Defizite der 650 Meter langen Brücke ergeben. Deshalb steht spätestens nach den Osterferien je Fahrtrichtung nur noch ein Fahrstreifen zu Verfügung, vermeldete die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Rhein-Berg mit Sitz in Köln.

Aufgrund der speziellen Konstruktion der "Drachenbrücke" können die Traggerüste sehr plötzlich brechen. Die Brücke muss daher kurzfristig verstärkt und saniert werden. Diese Sanierungsarbeiten sind ab dem nächsten Jahr geplant, wenn auch die beiden Tunnel nördlich der Brücke im weiteren Verlauf der B42 saniert werden. Auch in dem Bereich steht dann je Richtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Sanierungsarbeiten an der Brücke sind mit neun bis zwölf Monaten kalkuliert.

Keine Umleitung möglich

Da es keine geeigneten Alternativstrecken im benachbarten Siebengebirge beziehungsweise über den Rhein gibt, wird während der Arbeiten eine Umleitung für die 27.000 Fahrzeuge pro Tag nicht extra ausgeschildert. Die Entlastung der Brücke muss vor allem passieren, weil auch mehr als 800 LKW jeden Tag die Strecke benutzen müssen. Vor allem für die LKW gibt es keine alternativen Strecken durch das ländliche Umland.

Pressekontakt: Sabrina Kieback, Telefon 0221-8397-364; Bernd A. Löchter, Telefon 0209-3808-333

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