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Pressemitteilung vom 28.05.2019

L683: Verkehrsbehinderungen durch Felssicherungsarbeiten in Altena-Evingsen ab Montag

Altena/Hagen (straßen.nrw). Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen sichert ab Montag (3.6.) ein Fels an der L683 (Ihmerter Straße) in Altena-Evingsen. Im Kurvenbereich - auf Höhe des Schützenplatzes - in Fahrrichtung Ihmert wird die Felsböschung auf 1.000 Quadratmetern mit hochfesten Stahlnetzen dauerhaft gesichert. Hierzu muss die Straße für vier Wochen halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird während dieser Zeit mit Ampeln geregelt.

Um das Baufeld zu erschließen, und mögliche weitere Gefahrenbereiche im Hang auszumachen, müssen insgesamt etwa 60 Bäume gefällt werden. Da hier Gefahr für die Verkehrssicherheit besteht, muss die Baumfällung innerhalb der Vegetationsperiode erfolgen. Bei einer erneuten Frostperiode in diesem Winter, wäre Steinschlag nicht auszuschließen. Straßen.NRW hat zur Wahrung der Vorgaben des Artenschutzes einen Biologen damit beauftragt, nach möglichen Habitaten wie Vogelnestern zu suchen. Sollten einzelne Gehölze aus Gründen des Artenschutzes stehen bleiben müssen, wird dies berücksichtigt. Die Gehölzfällungen sind mit der unteren Naturschutzbehörde des Märkischen Kreises abgestimmt.

Grund für die Maßnahme ist, dass es im Winter 2017/2018 zu Felsabbrüchen in dem Bereich gekommen ist. Durch den Einfluss von sogenannten Frostsprengungen sind hierbei große Felsbrocken auf die Straße gefallen. Daraufhin ist zur Aufrechterhaltung des Verkehres eine Betongleitwand aufgestellt worden. Diese hat weiteren Felsschlag kurzzeitig von der Straße abgehalten. Um lockeres Felsmaterial aus der Böschung zu lösen, hat Straßen.NRW die Felspartie im Frühjahr 2019 beräumen lassen. Nach der Beräumung ist die Felsböschung im Auftrag von Straßen.NRW durch ein geologisches Fachbüro eingehend untersucht worden. Die Überprüfung ergab, dass die Felsböschung umgehend gesichert werden muss. Ohne eine Sicherung bestünde die Gefahr, dass es bei erneuten Frost zu weiteren Felsabbrüchen kommen könnte. Die Vernetzung dient der dauerhaften Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit.

Pressekontakt: Andreas Berg, Telefon 02331-8002-220

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