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Pressemitteilung vom 05.11.2019

L223: Mehr Sicherheit und Lärmschutz zwischen Herzogenrath und Würselen

Herzogenrath/Würselen/Euskirchen (straßen.nrw). Mehr Sicherheit für Verkehrsteilnehmer und Lärmschutz für die Anwohner – diese Ziele erfüllt der Ausbau der L223 zwischen Herzogenrath und Würselen-Birk. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst hat den Ausbau-Abschnitt am Dienstag, 5. November, gemeinsam mit Straßen.NRW-Regionalleiter Christoph Jansen feierlich für den Verkehr freigegeben.

Die L223 hat eine wichtige Verbindungsfunktion in der Region. Nicht nur die Bürgerinnen und Bürger nutzen die Landesstraße als Zubringer zur B57 und zur A44, auch für Wirtschaft und Handel ist die L223 unverzichtbar. Darüber hinaus bindet die über die L223 führende Buslinie zwischen Herzogenrath und Aachen die Region an die Bahnstrecke Aachen-Mönchengladbach an. „Auch die ÖPNV-Verbindung wird durch den Ausbau der Straße gestärkt“, sagte Verkehrsminister Wüst bei der feierlichen Freigabe und betonte, dass mit dem Straßenumbau auch der klimafreundliche Radverkehr profitiert. „Der neue Radweg ist breiter und beleuchtet – für mehr Verkehrssicherheit.“

Der Sicherheitsaspekt stand beim Ausbau der L223 neben der wichtigen Verbindungsfunktion im Fokus der Planer. Dort, wo es bislang mit den zahlreichen direkt angebundenen Grundstücken, landwirtschaftlichen Flächen und Wirtschaftswegen Gefahrenpunkte gab, sorgen nun vier Kreisverkehre für mehr Sicherheit. In drei Abschnitten nimmt die L223 zudem auf dem insgesamt 3,8 Kilometer langen Ausbaustück einen neuen Verlauf. Die alte Fahrbahn wird dort teilweise als Anliegerstraße, Geh- und Radweg oder Wirtschaftsweg genutzt.

Vom Ausbau profitieren auch die direkten Anlieger. „Durch die Verlegung der Straße in einigen Abschnitten konnten wir den Lärmschutz verbessern. Das trägt zur Steigerung der Lebensqualität bei“, sagte Straßen.NRW-Regionalleiter Christoph Jansen. Der Ausbau der Straße wurde darüber hinaus dazu genutzt, Wasser- und Gasleitungen sowie vier Kilometer Starkstromkabel neu zu verlegen. Investiert wurde auch in den ökologischen Ausgleich der Straßenbaumaßnahme sowie in Schutzeinrichtungen entlang der Strecke. Kleintiere können speziell für sie angelegte Tunnel mit einer Gesamtlänge von 100 Metern nutzen. Die Leiteinrichtungen für Kröte und Co. haben eine Länge von 2,4 Kilometern.

Pressekontakt: Bernd Aulmann, Telefon 02251-796-161; Susanne Schlenga, Telefon 0209-3808-333

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