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Pressemitteilung vom 03.07.2019

K24: Vollsperrung zwischen Nachrodt-Veserde und Hagen-Hohenlimburg ab Beginn der Sommerferien

Nachrodt-Wiblingwerde/Hagen (straßen.nrw). Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen lässt ab Beginn der Sommerferien (13.7.) in Auftragsverwaltung für den Märkischen Kreis eine Hangsicherung auf der K24 zwischen Nachrodt-Veserde und Hagen-Hohenlimburg- in zwei Baubereichen von 50 Meter und von 250 Meter Länge - durchführen. In dem Bereich zwischen den Hangsicherungen wird eine Deckenerneuerung durchgeführt, somit hat der gesamte Baubereich eine Länge von etwa 570 Metern. Die Baumaßnahme findet unter Vollsperrung der K24 statt. Als Bauzeit sind 10 bis 12 Wochen eingeplant. Die Durchführung erfolgt in den kompletten Sommerferien und noch 4 bis 6 Wochen danach.

Die Umleitung führt aus Fahrtrichtung Hohenlimburg kommend über Obernahmerstraße - links abbiegen auf die Straße Richtung Wörden - zur K24. Die Umleitung für die Gegenrichtung liegt auf demselben Streckenabschnitt. Der Ortsteil Veserde ist von der L692 aus immer zu erreichen, die Vollsperrung der K24 beginnt erst nach der Ortslage.

Die K24 hat hier ein starkes Gefälle von etwa 10 Prozent und liegt in einem Hanganschnitt mit sehr steilen Geländeverhältnissen. Das steile Gelände und die ungenügende Tragfähigkeit des Baugrundes sind die Ursache für die starken talseitigen Verformungen und Rissbildungen der Fahrbahn. Aufgrund des Schadensbildes muss eine grundhafte Sanierung der Straße erfolgen.

Die talseitige Fahrbahn und der Hangbereich werden in einer Tiefe bis 1,80 Meter ausgebaut. Der Straßenkörper wird nach dem Bauverfahren „Bewehrte Erde“ mit tragfähigem Material neu aufgebaut.
Zwischen den Einbaulagen des tragfähigen Frostschutzmaterials wird jeweils ein Geogitter aus Kunststoffgewebe gelegt und umgeschlagen. Die Außenkante der neuen Böschung ist somit ebenfalls vor Erosion geschützt. Abschließend wird die neue Asphaltdeckschicht eingebaut und neue Schutzplanken gerammt.

Bedingt durch die bestehenden beengten Platzverhältnisse kann nur kleinteilig gearbeitet werden. Durch den Einsatz entsprechend kleine Baugeräte sowie bei der Materialabfuhr und -anlieferung entsteht ein hoher zeitlicher Aufwand.

Pressekontakt: Karl-Josef Fischer, Telefon 0271-3372-242; Monika Scharinger, Telefon 02331-8002-120

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