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Pressemitteilung vom 15.08.2019

Einladung für Journalisten: „Stahlhochzeit“ bei der A45-Lennetalbrücke

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

es läuten keine Glocken, es fliegt kein Reis, dennoch findet auf der A45 bei Hagen gewissermaßen eine Vermählung statt: Bei der Lennetalbrücke steht ab der vorletzten Augustwoche die finale Phase der so genannten „Stahlhochzeit“ an. Die Teile des Brückenüberbaus, die im Taktschiebeverfahren von den Widerlagern der Brücke aus entstanden sind, werden nun per Vorschub mit dem nördlichen Strang des Brückenhohlkasten im Bereich der Lenne zusammengeführt – bis zu einem Abstand von exakt 50 Millimetern. Dann steht das Verschweißen an. Damit ist die Stahlkonstruktion der zweiten Hälfte der Lennetalbrücke dann bis auf Restarbeiten fertiggestellt.

Geplant ist, dass 2020 der Verkehr über die fertige Lennetalbrücke rollt. Die erste Hälfte der Lennetalbrücke ist bereits fertiggestellt. Mitte März 2017 wurde der gesamte Verkehr auf die neue Brückenhälfte umgelenkt.

Wir laden Sie herzlich ein zu einem Fototermin.

  • Was? „Stahlhochzeit“ bei der Lennetalbrücke
  • Wann? Mittwoch, 21.8., um 11 Uhr
  • Wo? Baubüro Lennetalbrücke, Verbandsstraße 18, 58093 Hagen
  • Wer? Michael Neumann, Straßen.NRW-Projektleiter

Hintergrund

Die Herstellung der Überbauten der Lennetalbrücke erfolgt normalerweise im Taktschiebeverfahren von beiden Widerlagern aus. Von den so genannten Taktkellern aus werden die Stahlkästen in „Schüssen“ in die geplante Endlage geschoben. Das heißt, sie werden Stück für Stück montiert, verschweißt und aufeinander zu geschoben. Der Verkehr unter der Brückenbaustelle kann in der Regel normal fließen.

Im Bereich der Lenne fordert unter anderem der Hochwasserschutz eine besonders große Stützweite. Das heißt, zwischen zwei Brückenpfeilern liegen etwa 120 Meter. Aus statischen Gründen muss der Brückenhohlkasten an dieser Stelle besonders gewölbt – der Fachmann spricht von gevoutet – ausgebildet werden. Das Taktschiebeverfahren konnte daher für diesen Bereich nicht angewendet werden. Die extra geformten Stahlkästen mussten dort auf Traggerüsten montiert, verschlossert und verschweißt werden. Die Arbeiten hierfür hatten Ende Februar dieses Jahres begonnen.

Pressekontakt: Stephan Lamprecht, Telefon 0209-3808-333

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