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Pressemitteilung vom 13.07.2018

Straßen.NRW-Verkehrszentrale hat die Autobahnen im Blick

Leverkusen (straßen.nrw). Die direkte Sicht auf die A3 bleibt den Mitarbeitern der Straßen.NRW-Verkehrszentrale verwehrt, dennoch haben sie den Verkehr nicht nur auf dieser Autobahn stets im Blick. An der Anschlussstelle Leverkusen-Opladen hat die Schaltzentrale für den Verkehr auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen ihren Sitz. An sieben Tagen in der Woche, rund um die Uhr werden dort Daten gesammelt und ausgewertet, um den Verkehr besser fließen zu lassen, Staus zu vermeiden und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Nordrhein-Westfalen setzt bei der Stauvermeidung auf elektronische Verkehrssteuerung, so genannte Telematik. Auf 540 Kilometern Autobahn sind entsprechende Anlagen zur Streckenbeeinflussung (SBA) installiert. Gerade erst wurden ergänzend zu den bestehenden 87 Dynamischen Wegweisern mit integrierten Stauinformationen (dWiSta) die ersten von 75 weiteren dWiSta-Anlagen, die den Verkehr im Wesentlichen im Ruhrgebiet noch besser leiten sollen, aufgebaut. Die Straßen.NRW-Verkehrszentrale investiert auch in Zukunft in technische Ausrüstung wie Strecken- und Netzbeeinflussungsanlagen, Anlagen zur temporären Seitenstreifenfreigabe oder Zuflussregelungsanlagen, um die vorhandenen Streckenkapazitäten möglichst effizient zu nutzen.

  • An hoch belasteten Strecken lässt sich durch den Einsatz von Zuflussregelungsanlagen steuern, wie viele Autos auf die Autobahn auffahren. Fädeln sich die Fahrzeuge – geregelt durch eine Ampel an der Auffahrt – einzeln in den Verkehr ein, sorgt das für einen stetigeren Verkehrsfluss auf der Autobahn. In NRW sind 98 dieser Anlagen im Einsatz.
  • Gibt es Verkehrsstörungen, werden Verkehrsteilnehmer auf so genannten dWista-Tafeln informiert und auf mögliche Umleitungen hingewiesen. 87 von diesen dynamischen Wegweisern mit integrierter Stauinformation (dWiSta) stehen bereits an den NRW-Autobahnen, 75 weitere werden noch bis 2020 installiert.
  • Mit der temporären Seitenstreifenfreigabe steht der Straßen.NRW-Verkehrszentrale ein weiteres Instrument zur Verkehrslenkung zur Verfügung. Auf der A4 östlich von Köln, der A57 nördlich von Köln und der A45 bei Hagen kann der zusätzliche Fahrstreifen bereits frei geschaltet werden, an der A3 wird eine solche Anlage noch in diesem Jahr folgen.
  • Wie schnell je nach Verkehrslage am besten gefahren wird, um den Verkehr sicher und zügig fließen zu lassen, auch das wird für einige Strecken in der Verkehrszentrale entschieden. Streckenbeeinflussungsanlagen geben – je nach Verkehrssituation – die Geschwindigkeiten vor und warnen vor Staus, schlechtem Wetter und Baustellen.
  • Sämtliche Informationen werden den Verkehrsteilnehmern schließlich gebündelt auf dem Portal www.verkehr.nrw.de zur Verfügung gestellt. Hier finden Autofahrer Baustelleninformationen, Unfallmeldungen und einen Routenplaner.

Hintergrund

Zum Thema Stauvermeidung gehört auch das Thema Baustellenmanagement. Mit einer transparenten und abgestimmten Baustellenplanung und -koordinierung sowie der vorausschauenden verkehrlichen Bewertung von Baustellen trägt die Straßen.NRW-Verkehrszentrale neben den verkehrsleitenden Maßnahmen dazu bei, Staus in NRW zu reduzieren.

Pressekontakt: Volker Gronau, Telefon 02171-58086-243; Susanne Schlenga, Telefon 0209-3808-333

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