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Pressemitteilung vom 31.10.2018

Sicherheit für Verkehrsteilnehmer und Mitarbeiter: Straßen.NRW investiert in Arbeitsschutz

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Sie arbeiten für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer. Bei Tag und bei Nacht, mitten im Verkehr. Doch nicht nur die Sicherheit der anderen zählt, die Straßen.NRW-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen auch an den eigenen Schutz denken. Ein Thema, das vor allem für die Mitarbeiter der Straßen- und Autobahnmeistereien (über)lebenswichtig ist. Ihr Risiko, tödlich zu verunglücken, ist 13 Mal höher als in anderen Berufen der gewerblichen Wirtschaft. Umso wichtiger ist es, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesbetriebes Straßenbau mit Sicherheitskleidung optimal ausgestattet sind. Vom Arbeitshelm für Gehölzarbeiten über Schnittschutzhosen und wasserdichte Handschuhe bis zum Sicherheitsschuh kleidet Straßen.NRW die Meistereimitarbeiter von Kopf bis Fuß ein. "Mitbringen müssen sie nur eine Unterhose und eine Packung Taschentücher, für alles andere sorgen wir", fasst es Peter Moskalik mit einem Augenzwinkern zusammen. Moskalik ist in der Straßen.NRW-Abteilung Betrieb und Verkehr für die Beschaffung der Persönlichen Schutzausrüstung, kurz PSA, zuständig.

Reflektionsfähigkeit wird geprüft

Ob an der Straße oder auf der Baustelle – es geht darum, gesehen zu werden. Leuchtend orange sind die Jacken und Hosen der Straßen.NRW-Mitarbeiter, zusätzlich mit reflektierenden Streifen versehen. Doch orange ist dabei nicht gleich orange. Denn die Leuchtkraft der Textilien nimmt mit der Zeit ab. Also werden Jacken, Hosen und Shirts regelmäßig ausgetauscht. Da muss sich ein Mitarbeiter auch schon einmal von der bequem eingetragenen Hose verabschieden – für die eigene Sicherheit. Überprüft wird die Reflektionsfähigkeit übrigens in der Wäscherei, die die Arbeitskleidung im Auftrag von Straßen.NRW pflegt. Taugt ein Kleidungsstück nicht mehr, wird bei der Rückgabe die Empfehlung ausgesprochen, die Jacke oder Hose auszutauschen. Geschieht dies nicht, wird das Bekleidungsstück bei der nächsten Wäsche zwangsausgemustert.

Zusammenarbeit mit Herstellern

Gerade beim Thema Bequemlichkeit und Funktionalität hat sich im Sektor Berufsbekleidung in den vergangenen Jahren viel getan. Auch mit Unterstützung der Mitarbeiter von Straßen.NRW. Immerhin stattet der Landesbetrieb nicht nur gut 1900 Straßenwärterinnen und Straßenwärter mit Sicherheitskleidung aus, auch Vermesser, Techniker und Ingenieure sind täglich in "Orange" auf Straßen, Brücken und Baustellen unterwegs. Und da fällt zum Beispiel auf, dass die aufgesetzte Cargo-Tasche an der Hose rechts nicht genutzt werden kann, wenn man gleichzeitig einen Freischneider bedient. " Also hat der Hersteller die Tasche auf die linke Seite gesetzt", macht Peter Moskalik deutlich, dass die Hersteller Straßen.NRW als großen Arbeitgeber in die Produktentwicklung mit einbeziehen. Und wenn etwas neu auf den Markt kommt, wie jetzt blinkende LED-Bekleidung, gehört Straßen.NRW zu den ersten, die die Innovation im Arbeitsalltag testen.

"Jeder Unfall ist einer zu viel", sagt Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek mit Blick auf den risikoreichen Job ihrer Mitarbeiter auf der Straße. "Darum investieren wir nicht nur in die Persönliche Schutzausrüstung, sondern schulen die Kolleginnen und Kollegen auch regelmäßig, um ihnen die Gefahren ihres Arbeitsalltags immer wieder bewusst zu machen."

Für die Mitarbeiter der Autobahnmeistereien und auch der Straßenmeistereien, die Bundes- und Landesstraßen betreuen, wurde extra ein Risiko-Parcours entwickelt, bei dem Alltagssituationen simuliert und trainiert werden. Das kann zum Beispiel die Technik sein, mit der man am besten die Schutzplanke überwindet, über die bei dieser modernen Art der Fortbildung diskutiert wird. Und hier kommt wieder die Persönliche Schutzausrüstung ins Spiel. Die muss auch eine solch lebensrettende Grätsche mitmachen. Schutzkleidung muss passen und bequem sein – das ist das Credo der Arbeitsschützer beim Landesbetrieb. Damensicherheitsschuhe oder taillierte Jacken in kleinen Größen gehören darum ebenso ins Portfolio wie XXL-Shirts für die größeren Kollegen. Von Kopf bis Fuß geht es um die Sicherheit der Straßen.NRW-Beschäftigten.

Pressekontakt: Susanne Schlenga, Telefon 0209-3808-333

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