Pressemeldungen: 2018 | 2017 | 2016

Pressemitteilung vom 27.04.2018

A59: Verkehr kann ab Montagabend in beiden Richtungen eingeschränkt fließen

UPDATE (30.4.): Seit Montag um 8 Uhr ist die A59 wieder frei in Richtung Dinslaken.

Duisburg/Gelsenkirchen (straßen.nrw). Nachdem die Ergebnisse der Betonuntersuchung und der statischen Analysen vorliegen, kann die Berliner Brücke der A59 in Duisburg wieder eingeschränkt für den Verkehr freigegeben werden. Ab Montagabend hebt Straßen.NRW die Sperrung in Fahrtrichtung Dinslaken auf.

Zuvor richtet Straßen.NRW auf der Brücke eine neue Verkehrsführung ein, und zwar in beiden Fahrtrichtungen. Autos und LKW können auf zwei Fahrstreifen je Richtung fahren, allerdings auf schmalen, in Gelb markierten Fahrstreifen wie in einer Baustelle. Auf der Brücke wird ein LKW-Überholverbot eingerichtet und das Tempo auf 80 km/h beschränkt. Ziel ist es, die Belastung des Brückenzuges zu verringern und weg vom Rand in die Mitte zu legen. Dazu müssen die außen liegenden durchgehenden Verflechtungsstreifen auf der Brücke gesperrt werden.

Am Freitagabend wird die neue Verkehrsführung in Fahrtrichtung Düsseldorf eingerichtet. Dazu muss an der Anschlussstelle Duisburg-Meiderich die Auffahrt in Fahrtrichtung Düsseldorf gesperrt werden. Die Fahrbahn in Fahrtrichtung Düsseldorf wird im Anschluss an die Arbeiten auf verengten Fahrstreifen wieder freigegeben.

Im Laufe des Wochenendes werden auch auf der jetzt gesperrten Fahrtrichtung Dinslaken die verengten Fahrstreifen markiert. Im Laufe des Montags werden dann die bestehenden Sperrungen und die Beschilderung zurückgenommen und auch diese Fahrtrichtung eingeschränkt für den Verkehr freigegeben.

Einschränkungen gibt es weiterhin an den Auf- und Abfahrten: Weil die Verflechtungsspuren zur Entlastung der Brücke gesperrt werden, bleiben an der Anschlussstelle Duisburg-Meiderich die Auffahrt in Richtung Düsseldorf und in Richtung Dinslaken die Abfahrt gesperrt. An der Anschlussstelle Duisburg-Ruhrort ist die Auffahrt in Richtung Dinslaken gesperrt.

Hintergrund: Die Brücke der A59 ist durch einen Brand beschädigt worden. Ein mit Holzpaletten beladener LKW und mehrere Autos hatten gebrannt. Die Brücke muss im Bereich der Brandstelle aufwändig saniert und auch die "externe Vorspannung" unterhalb des Brückenzuges wieder neu angebracht werden. Die Spannglieder sind Sonderanfertigungen und müssen extra hergestellt werden.

Pressekontakt: Bernd A. Löchter, Telefon 0209-3808-333

Zurück