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Pressemitteilung vom 12.07.2018

Lossprechung: 82 Straßenwärter und 15 Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik erhalten ihre Abschlusszeugnisse

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Prüfung bestanden! 82 Auszubildende aus ganz Nordrhein-Westfalen, die bei Straßen.NRW, bei Kreisen oder Kommunen den Beruf des Straßenwärters erlernt haben, erhielten am Mittwoch (11.7.) in Gelsenkirchen ihre Zeugnisse. Marcus Derbort, Straßen.NRW-Referatsleiter für Betrieb und Verkehr, gratulierte dem Jahrgang 2018 und überreichte den erfolgreichen Prüflingen bei der Lossprechungsfeier im Gelsenkirchener stadt.bau.raum die Abschlussurkunden.

Insgesamt waren 87 Kandidaten zur Prüfung angetreten. 36 haben ihre Ausbildung bei Straßen.NRW absolviert, 51 lernten bei Gemeinden, Kreisen und Städten. Die Note sehr gut vergab der Prüfungsausschuss in diesem Jahr nicht, 14 Prüflinge schnitten mit gut ab, 55- mal gab es ein Befriedigend, 13-mal ein ausreichend. Vier Prüflinge bestanden die Prüfung nicht. Ein Prüfling war am Tag der praktischen Prüfung erkrankt und kann diesen Prüfungsteil in der Winterprüfung nachholen.

Jahrgangsbester aus Dortmund

Der Jahrgangsbeste kommt von der Stadt Dortmund, ihm folgen Kollegen aus dem Landesbetrieb Straßenbau NRW (Autobahnniederlassung Hamm, Autobahnmeisterei Lüdenscheid) und vom Kreis Olpe.

Das sind die drei besten Straßenwärter der Prüfung:

  • Dennis Holtsträter (Stadt Dortmund; 89,6 von 100 Punkten)
  • Benjamin Meister (Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm, Autobahnmeisterei Lüdenscheid; 89,5 von 100 Punkten)
  • Marcel Kühr (Kreis Olpe; 89,4 von 100 Punkten)

Bei den vielfältigen Aufgaben der Straßenwärter steht die Verkehrssicherheit im Vordergrund. Sie räumen Hindernisse von den Straßen, befreien Fahrbahnen von Schnee und Eis, reparieren Schutzplanken nach Unfällen, beseitigen Schlaglöcher, warten verkehrstechnische Anlagen, reinigen Straßenentwässerungen, mähen Gras und sichern Baustellen. Die Straßenwärter sichern die Mobilität ihrer Kunden – der Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger, und müssen gleichzeitig immer auf die eigene Sicherheit bedacht sein. Denn die Arbeit im Verkehrsraum ist nicht ungefährlich.

Auch Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik freigesprochen

Bereits vor ein paar Tagen feierten ebenfalls die frischgebackenen Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik ihre Lossprechung. Von den 15 Fachkräften, die die Abschlussprüfung bestanden haben, stammen neun von Straßen.NRW. Die anderen kommen aus anderen Unternehmen.

Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik führen Vermessungsarbeiten durch, erstellen Geländepläne, Entwurfspläne für Straßen, Rad- und Gehwege sowie für Bauwerke. Sie konstruieren und berechnen Straßen- und Verkehrsführungen aus den Auswertungen. Straßenentwässerungsanlagen und Lärmbelastungen werden von Ihnen ausgerechnet. Sie bereiten Ausschreibungen vor, stellen Kostenvoranschläge auf und überwachen und leiten Baumaßnahmen.

Hintergrund:

Rund 1.900 Straßenwärterinnen und Straßenwärter sind an den 80 Straßen.NRW-Autobahn- und Straßenmeistereien stationiert und sorgen auf mehr als 20.000 Kilometern Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen in NRW für Sicherheit. Straßen.NRW ist die nach dem Berufsbildungsgesetz die zuständige Stelle für den Ausbildungsberuf des Straßenwärters und der Straßenwärterin; der Landesbetrieb ist auch für die Besetzung der Prüfungsausschüsse verantwortlich.

Ausbildungsstart ist jeweils der 1. August eines Jahres.

Pressekontakt: Susanne Schlenga, Telefon 0209-3808-333

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