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Pressemitteilung vom 20.11.2018

L512: "Runder Tisch" zum Ausbau zwischen Olpe und Attendorn

Olpe/Attendorn/Netphen (straßen.nrw). Die L512 zwischen Olpe und Attendorn ist in der Vergangenheit häufig Gegenstand von Diskussionen im Hinblick auf einen möglichen Ausbau gewesen. Widerstreitende Interessen stehen hierzu im Raum. Heute hat ein moderiertes Gespräch am "Runden Tisch" stattgefunden, bei dem zahlreiche Interessenvertreter aus der Region die Möglichkeit hatten, ihre Forderungen für die nächsten Schritte untereinander und mit Straßen.NRW zu diskutieren.

Neben politischen Repräsentanten, den Bürgermeistern der betroffenen Kommunen, Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern sowie Vertretern der Industrie und des Tourismus waren auch Fachleute aus den Bereichen Umwelt, Wasser und Verkehr vertreten. Erläutert wurden im Laufe der Veranstaltung zum Beispiel die wichtigsten Ergebnisse von Verkehrsgutachten. Winfried Behle, Projektleiter bei Straßen.NRW, gab in seinem Vortrag einen Überblick über die einzelnen Planungsschritte, die erforderlich sind, um eine Straße von der ersten Idee bis zur Baurealisierung zu bringen.

In einer Diskussionsrunde konnten die Interessenvertreter mit diesen fachlichen Informationen sich weiter über Machbarkeiten und Forderungen austauschen.

Aus dieser Diskussion wurden gemeinsamen Maßnahmen entwickelt, die Straßen.NRW gerne aufgreift und in konkrete Planungen zu Machbarkeiten einmünden lässt.

Es ist zum einen die Anlage einer 3-Streifigkeit zwischen Kraghammer Sattel und Schnüttgenhof in Fahrtrichtung Olpe zu prüfen, um vor allem im Winter an der Steigungsstrecke eine Überholmöglichkeit von langsamen LKW für die schnelleren PKW zu schaffen. Damit wird auch die Betriebssicherheit verbessert und die Störanfälligkeit minimiert.

In ganz engem Zusammenhang hierzu ist die Überprüfung der einzelnen Knotenpunkte entlang der L512 erforderlich. Vor allem die bisher nicht ausgebauten Knoten sind im Hinblick auf eine mögliche Erhöhung der Verkehrssicherheit, Durchgängigkeit und Leistungsfähigkeit zu überprüfen. Auf der Strecke herrscht stellenweise ein hoher Parkdruck, so dass auch eine mögliche Erweiterung der Parkräume in Verbindung mit einer sichereren Anbindung an die L512 untersucht werden soll. Dabei spielt auch die bessere Integration des ÖPNV eine Rolle. Ebenso gehört eine Überarbeitung des Radwegekonzeptes mit in die Machbarkeitsstudie, um den Radfahrern ein möglichst attraktives und sicheres Radwegenetz anzubieten.

Straßen.NRW sagte zu, die Machbarkeitsstudie zu erarbeiten und belastbare Ergebnisse in zwei Jahren zu präsentieren, so dass dann weitere Entscheidungen getroffen werden können.

Pressekontakt: Karl-Josef Fischer, Telefon 0271-3372-242; Winfried Behle, Telefon 0271-3372-239

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