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Pressemitteilung vom 15.10.2018

L183n: Westumgehung Sinnersdorf entlastet die Bürger

Foto vom Pressetermin

Pulheim-Sinnersdorf (straßen.nrw). Für die Bürger der Gemeinde Sinnersdorf wird es künftig ruhiger, für die Verkehrsteilnehmer sicherer – die 1,1 Kilometer lange Westumgehung entlastet den Pulheimer Stadtteil und lässt den überörtlichen Verkehr besser fließen. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek haben die Ortsumgehung am Montag, 15. Oktober, feierlich freigegeben.

Wer bislang von der A57 in Richtung Pulheim unterwegs war, hat in der Regel den Weg mitten durch Sinnersdorf hindurch gewählt. Lediglich ein Teil der Verkehrsteilnehmer nutzte die bereits bestehende Nord-Umgehung. Mit dem Anschluss der neuen West-Umgehung können die Bürgerinnen und Bürger in Sinnersdorf nun aufatmen. „Durch den Bau der neuen Umgehungsstraße werden der Verkehr und damit die Abgasimmissionen im Ort spürbar abnehmen“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Verkehrsfreigabe. „Das entlastet die Bürger und steigert die Lebensqualität.“

Nicht nur die Menschen im Stadtteil Sinnersdorf profitieren von dem Streckenneubau. Auch die Verkehrsteilnehmer, die zwischen Pulheim und Autobahnanschluss Köln-Worringen (A57) pendeln, werden entlastet. Sie müssen weniger Kreuzungen passieren und sind auf der mit Kreisverkehren ausgebauten Umgehungsstraße nun sicher und zügig unterwegs.

In den Bau der L183n hat das Land NRW knapp drei Millionen Euro investiert. Mit einem Teil des Geldes wurden so genannte Kompensationsflächen angelegt. „Mit dem Neubau einer Straße greifen wir in die Natur ein. Darum ist es wichtig, einen Ausgleich für diese Eingriffe zu schaffen“, so Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin von Straßen.NRW. „Hier haben wir unter anderem Brutvögel im Blick gehabt, für die neuer Lebensraum gestaltet worden ist.“ In der Region sind Feldlerchen, Rebhühner oder auch Schafstelzen zu Hause. Entlang der Straße wurden dichte Gehölze und neue Bäume gepflanzt, an den Feldrändern gibt es zusätzliche Krautsäume. Darüber hinaus wurden nicht mehr benötigte Straßenabschnitte und Wirtschaftswege wieder in Wiesenflächen umgewandelt. Insgesamt 22.000 Quadratmeter Fläche sind als Ausgleichsfläche gestaltet.

Pressekontakt: Bernd Aulmann, Telefon 02251-796-161; Susanne Schlenga, Telefon 0209-3808-333

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