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Pressemitteilung vom 21.11.2018

Bester Baustoffprüfer-Azubi Deutschlands kommt von Straßen.NRW

Foto: IHK Nord Westfalen / Tobias Hertel

Münster/Gelsenkirchen (straßen.nrw). Als es um die Berufswahl ging, war für Dominik Jägermann nur klar, dass es etwas mit Chemie sein sollte. „Chemielaborant, das konnte ich mir vorstellen“, sagt der 23-Jährige im Rückblick. Den Beruf des Baustoffprüfers kannte Jägermann da noch gar nicht. Jetzt hat er als Bundesbester in diesem Ausbildungsberuf seine Prüfung abgelegt und wird am 3. Dezember in Berlin vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) geehrt.

Tipp der Berufsberatung

Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit hatte Jägermann nach dem Abitur eine Ausbildung zum Baustoffprüfer vorgeschlagen. Und schon nach kurzer Zeit wusste der Ahlener: „Das ist mein Beruf.“ Mit entsprechendem Engagement ist Dominik Jägermann an seine Ausbildung herangegangen. Die Vielfältigkeit hat ihn gereizt, das Arbeiten im Labor wie auf der Baustelle. „Straßen.NRW hat mir bei der Ausbildung immer viele Möglichkeiten geboten, alle Facetten kennen zu lernen“, sagt der Jahrgangsbeste. Vor allem in der Prüfungsvorbereitung konnte sich Jägermann flexibel auf die unterschiedlichen Anforderungen einstellen. „Da habe ich sehr viel Unterstützung erfahren.“ Im Labor durfte er sich zum Beispiel vor der Abschlussprüfung auch mit Spezialfragen auseinandersetzen, die im Arbeitsalltag nicht immer anstehen.

Baustoffprüfer befassen sich mit Asphalt, Beton und Böden. Für jeden Bereich gibt es in der Ausbildungsordnung einen Schwerpunkt. Dominik Jägermann hat hier die Geotechnik gewählt und kennt sich darum mit Begriffen wie Schluff, Lehm, Ton, Schotter oder Sand aus. Geotechniker bestimmen unter anderem den Wassergehalt eines Bodens, seine Körnung oder untersuchen die Verdichtbarkeit des Baugrunds. Dabei geht es nicht nur darum, den Boden als Baugrund für Brücken und Straßen zu analysieren, sondern auch um die Frage, ob Böden als Baustoff zum Beispiel für den Böschungsbau taugen. Dominik Jägermann beherrscht das alles nun perfekt. Das dokumentiert die Note 1 auf seinem Zeugnis.

Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek freut sich über die herausragenden Leistungen und noch mehr über die Begeisterung, mit der der 23-Jährige bei der Sache ist. „Sein Weg zeigt, dass es sich lohnt, bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz auch einmal über den Tellerrand zu schauen. Straßen.NRW bietet ein breites Berufsspektrum, in dem junge Frauen und Männer sich verwirklichen können.“ Der Landesbetrieb bildet nicht nur zum Beispiel Straßenwärter, Geomatiker oder Vermessungstechniker aus, sondern bietet auch Duale Studiengänge im Bereich Bauingenieurwesen an.

Bundespräsident hält Festrede

Bevor es zur Ehrung nach Berlin geht, steht für Dominik Jägermann ein Besuch in Köln an. Am Mittwoch, 21. November, hat die dortige Industrie- und Handelskammer zur Ehrung der besten Auszubildenden des Landes eingeladen. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet wird den Besten gratulieren, in Berlin hält Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Festrede. „Das macht einen stolz, so weit gekommen zu sein“, sagt Jägermann angesichts dieser Gratulationstour. Doch der Mitarbeiter des Straßen.NRW-Prüflabor in Münster ist noch nicht am Ziel. Dominik Jägermann will ein berufsbegleitendes Studium der Geotechnik anschließen. Um dann als Ingenieur den Böden im Dienst von Straßen.NRW auf den Grund zu gehen.

Pressekontakt: Susanne Schlenga, Telefon 0209-3808-333

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