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Pressemitteilung vom 26.09.2018

A46/B7: Transparenter Planungsdialog zum Projekt "46sieben" startet

Hagen/Meschede (straßen.nrw). "46sieben", das steht ab sofort für ein Straßenbauprojekt, das nach vielen Jahren den Lückenschluss zwischen Hemer und Arnsberg/Neheim bringen soll. Der Projektname nimmt dabei Bezug auf die Entscheidung des Bundes, die Trasse als Kombination aus vierspuriger Autobahn A46 und dreispuriger Bundesstraße B7 zu bauen. Mit einem transparenten Planungsdialog wollen Straßen.NRW und das Land die Bürgerinnen und Bürger in der Region Hemer/Menden/Arnsberg früh an der Planung des Projektes "46sieben" beteiligen.

Bund gibt Bedarf vor

Das Thema Lückenschluss zwischen Hemer und der A445 bei Arnsberg hat eine lange und bewegte Historie. Mit der Aufnahme der sogenannten Kombivariante in den "Vordringlichen Bedarf" des Bundesverkehrswegeplans 2030 werden die Planungen nun konkreter. "Mit der Feststellung des gesetzlichen Bedarfs hat der Bund entschieden, dass es eine Kombivariante aus Autobahn und Bundesstraße geben soll", erklärt Thomas Rensing, Leiter der Region Ostwestfalen-Lippe, Sauerland-Hochstift und Südwestfalen bei Straßen.NRW. "Unser Auftrag ist nun, eine geeignete Trassenführung zu finden. Dabei wollen wir die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an beteiligen."

Erreichbarkeit verbessern, Engpässe beseitigen

Mit dem Bau der Kombivariante sollen unter anderem die Erreichbarkeit der umliegenden Städte, Ortschaften und Ballungszentren verbessert und bestehende Engpässe beseitigt werden. "Wir wollen das Straßennetz in der Region für die Zukunft leistungsfähig machen", betont Christoph Kindel, Projektleiter "46sieben" bei Straßen.NRW. "Wir möchten eine Linie finden, die den Verkehrsfluss verbessert und die Städte und Ortschaften vom Durchgangsverkehr entlastet. Gleichzeitig sollen die Eingriffe in Natur und Landschaft in einem vertretbaren Rahmen bleiben."

Transparenter Planungsdialog startet im Herbst

Bürgerinnen und Bürgern sollen in einem fortlaufenden Planungsdialog beteiligt werden. Zur Vorbereitung dieser Bürgerbeteiligung führt Straßen.NRW noch im Herbst Vorgespräche mit verschiedenen Akteuren in der Region. Parallel finden in den nächsten Monaten eine repräsentative Telefonumfrage sowie ein Workshop mit zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern statt, um ein passendes Beteiligungsangebot zu entwickeln. Straßen.NRW stellt das Konzept zum Planungsdialog und weitere Hintergründe zum Projekt Ende des Jahres auf einer öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung vor.

Pressekontakt: Michael Schmitz, Telefon 0291-298-129; Susanne Schlenga, Telefon 0209-3808-333

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