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Pressemitteilung vom 10.11.2018

A46/B7: Lebhafter Einstieg in den Planungsdialog 46sieben

Hemer/Meschede (straßen.nrw). Konstruktiv und kritisch: Mit einer lebhaften Diskussion unter 24 zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern begann am Samstag in Hemer der Planungsdialog zum Projekt 46sieben. Bei dem so genannten Lückenschluss zwischen Hemer und Neheim, einer vierspurigen Autobahn und einer dreispurigen B7 ab Menden, will der Landesbetrieb Straßen.NRW die Menschen in der Region schon frühzeitig an der Planung beteiligen. Im Rahmen des Bürger-Workshops formulierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erste Gedanken, wie eine gute Bürgerbeteiligung zur 46sieben aussehen kann und wie sie gestaltet werden soll.

„Straßen.NRW wollte mit diesem Workshop die Erwartungen an eine Bürgerbeteiligung kennen lernen. Dass wir viele detaillierte Vorschläge bekommen haben, lässt uns auf gute Gespräche im Rahmen des Planungsdialoges hoffen“, sagte Sven Koerner, Leiter der Straßen.NRW-Niederlassung Sauerland-Hochstift in Meschede.

Fachleute des Landesbetriebs informierten die Teilnehmenden zunächst über den geplanten Lückenschluss, ehe sie sich in drei verschiedenen Gruppen mit den Chancen und Herausforderungen des Projektes auseinandersetzten. Welche Punkte sollten aus Ihrer Sicht besonders großen Raum im Planungsdialog bekommen? Wie möchten Sie eingebunden werden, wie sollte der Landesbetrieb informieren, welche Akteure sollen sich an dem Planungsprozess beteiligen? - Fragen, auf die die Bürgerinnen und Bürger mit konkreten Vorstellungen antworteten. „Wir haben ein großes Informationsdefizit festgestellt. Dass wir bei dem Projekt 46sieben wieder am Anfang stehen, muss noch einmal deutlich gemacht werden“, sagte eine Teilnehmerin. „Die Atmosphäre in unserer Gruppe war sehr konstruktiv, obwohl wir mitunter auch unterschiedlicher Auffassung waren“, schilderte ein Teilnehmer die Diskussion an seinem Tisch. Ein anderer Teilnehmer meinte: „Ich halte das Format der frühen Information und Beteiligung für sinnvoller, als wenn Experten etwas im stillen Kämmerlein ausbrüten und spät damit an die Öffentlichkeit gehen.“

Ergebnisse werden am 4. Dezember vorgestellt

Der Zufallsbürger-Workshop ist einer von drei Bausteinen der ersten Phase des Planungsdialoges, mit dem der Landesbetrieb Straßen.NRW sich frühzeitig mit den Menschen in der Region über eine gute Bürgerbeteiligung zum Projekt 46sieben austauschen will. Dazu fand im Oktober eine vom Umfragezentrum Bonn (uzbonn) durchgeführte repräsentative Umfrage in zufällig ausgewählten Haushalten im Planungsraum statt; parallel führt Straßen.NRW derzeit Gespräche mit verschiedenen Interessengruppen aus der Region. Die bisherigen Ergebnisse sowie Informationen zum Projekt, zum Status der Planungen und zum weiteren Ablauf der Bürgerbeteiligung werden auf einem öffentlichen Informationsmarkt am 4. Dezember zwischen 16 und 20 Uhr in der Wilhelmshöhe Menden vorgestellt.

Pressekontakt: Michael Schmitz, Telefon 0291-298-129

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