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Pressemitteilung vom 01.08.2018

A45: Erneuerung der Nebelwarnanlage zwischen Lüdenscheid und Drolshagen

Meinerzhagen/Leverkusen (straßen.nrw). Die Straßen.NRW-Verkehrszentrale erneuert seit Anfang August 2018 die Nebelwarnanlage auf der A45 zwischen den Anschlussstellen Lüdenscheid und Drolshagen. Während des Umbaus wird die Anlage in einzelnen Phasen vollständig außer Betrieb sein. Die Wiederinbetriebnahme aller 24 Anzeigenstandorte ist bis Ende September 2018 geplant.

Die Umbauarbeiten erfordern unter anderem auch Arbeiten im Mittelstreifen der A45. Deshalb kann es - bevorzugt außerhalb der Verkehrsspitzenzeiten - immer wieder zu einzelnen Fahrstreifensperrungen kommen.

Der Umbau der Nebelwarnanlage kostet rund 1,5 Millionen Euro, diese Kosten werden vom Bund übernommen.

Hintergrund

Aufgrund des Alters der Anlage ist nun die damals eingesetzte Anzeigentechnik nur noch schlecht zu erkennen, teilweise sind keine Ersatzteile mehr verfügbar. Aus diesem Grund werden diese Zeichen nun durch rund 100 neue LED-Wechselverkehrszeichen ersetzt. Zusätzlich werden die Steuerungstechnik sowie diverse Sensoren zur sogenannten Umfelddatenerfassung erneuert. Sie erfassen insbesondere die Sichtweiten sowie Niederschläge vor Ort und veranlassen automatisch entsprechende Warnanzeigen.

Die Anlage erfasst darüber hinaus flächendeckend aktuelle Verkehrsdaten, um gegebenenfalls der Situation entsprechende Geschwindigkeiten oder eine Warnung bezüglich eines nachfolgenden Stauendes anzuzeigen.

Die teils über 30 Jahre alte Anlage erstreckt sich über 24 Kilometer Länge in den höchstgelegenen Abschnitten der sogenannten Sauerlandlinie. Die Strecke verläuft dort sehr kurvenreich und mit häufigen Steigungswechseln. In dem Bereich liegen acht Talbrücken mit Höhen zwischen 460 und 530 Metern.

Aufgrund weiterer besonderer lokaler Gegebenheiten (u. a. Nähe zu umliegenden Stauseen) gibt es zu den entsprechenden Jahreszeiten immer wieder, teils auch rasch wechselnde, Nebelsituationen.

Um diese gefährlichen Situationen fortlaufend zu erfassen und die Verkehrsteilnehmer frühzeitig davor zu warnen, wurde die Nebelwarnanlage errichtet. So sollen letztendlich Unfälle und hier insbesondere Massenkarambolagen, wie sie in Abschnitten nebelbehangener Autobahnen drohen und auch immer wieder vorkommen, vermieden werden.

Pressekontakt: Volker Gronau, Telefon 02171-58086-243

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