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Pressemitteilung vom 24.10.2018

A43: Rettungskonzept für Baustelle bei Recklinghausen bietet mehrere Alternativen

Recklinghausen/Bochum (straßen.nrw). Die von Straßen.NRW eingerichtete Baustellenführung an der A43-Baustelle im Bereich von Recklinghausen entspricht den in NRW üblichen Standards. Darauf weist die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr (Bochum) hin. Vor allem die Rettung von Personen nach Unfällen lässt gleich mehrere Alternativen zu: Die Rettungskräfte haben dabei die Möglichkeit, den Unfallort sowohl in Fahrtrichtung des Unfalls als auch in der Gegenrichtung anzufahren. Zudem garantiert Straßen.NRW, dass im Bereich der Baustelle neben der Autobahn ein Rettungsweg freigehalten wird, der über so genannte Lotsenpunkte angesteuert werden kann.

Damit Autofahrer bei einem Notruf den Unfallpunkt möglichst genau mitteilen können, hat Straßen.NRW im Abstand von jeweils 100 Metern an der Fahrbahn Tafeln mit der Kilometerangabe aufgestellt. Diese sollen es dem Autofahrer ermöglichen zu erkennen, in welchem Abschnitt der Baustelle er sich gerade befindet.

Zusätzlich bereitet Straßen.NRW die Montage von vier Webcams vor, die einen Einblick in die Staulage vor Ort gewähren sollen. Zwei der Kameras werden am Kreuz Recklinghausen angebracht, um die A43 dort in beiden Fahrtrichtungen zu überblicken. Dazu kommt je eine Kamera in Höhe der Rietstraße und an der Emschertalbrücke, die mit Blick nach Norden weitere Bereiche der Baustelle überwachen. So können die Rettungskräfte ihre Anfahrt zum Unfallort gezielter planen.

Eine separate Rettungsspur innerhalb der Baustellenverkehrsführung wäre nur durch eine einspurige Verkehrsführung in beiden Fahrtrichtungen möglich. Die Folgen wären mehr und vor allem längere Staus im Umfeld.

Pressekontakt: Anton Kurenbach, Telefon 0234-9552-406

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