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Pressemitteilung vom 06.07.2016

Lossprechungsfeier: Abschlusszeugnisse für 85 junge Straßenwärter

Gelsenkirchen (straßen.nrw). 85 Auszubildende aus ganz Nordrhein-Westfalen, die bei Straßen.NRW, bei Kreisen und Kommunen den Beruf des Straßenwärters gelernt haben, erhielten am Mittwoch (6.7.) in Gelsenkirchen ihre Zeugnisse. Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek überreichte dem Prüfungsjahrgang 2016 während der Lossprechungsfeier im "stadt.bau.raum" die begehrte Abschlussurkunde.

Insgesamt waren 91 Kandidaten zur Prüfung angetreten. 38 haben ihre Ausbildung bei Straßen.NRW absolviert, 53 lernten bei Gemeinden, Kreisen und Städten. Die Note sehr gut vergab der Prüfungsausschuss nicht, 19 Prüflinge schnitten mit gut ab, 46 Mal gab es befriedigend, 20 Mal ausreichend.

Der Jahrgangsbeste kommt aus der Stadt Gronau, ihm folgen Kollegen aus dem Landesbetrieb Straßenbau NRW (Regionalniederlassung Niederrhein, Straßenmeisterei Moers) und aus dem Kreis Borken. Das sind die drei besten Straßenwärter der diesjährigen Prüfung:

  • Janik Niehoff-Renze (Stadt Gronau, 87,8 von 100 Punkten)
  • Kai Romswinkel (Straßen.NRW, Regionalniederlassung Niederrhein, Straßenmeisterei Moers, 86,8 Punkte)
  • Malte Albers (Kreis Borken, 86,2 Punkte)

Die Ausbildung zum Straßenwärter dauert drei Jahre. Straßen.NRW ist die nach dem Berufsbildungsgesetz "zuständige Stelle" für den Ausbildungsberuf des Straßenwärters und der Straßenwärterin; er ist auch für die Besetzung der Prüfungsausschüsse verantwortlich. Für die Auszubildenden von Straßen.NRW endet ihre Beschäftigung beim Landesbetrieb noch nicht mit dem Ende der Ausbildung. In diesem Jahr wird allen Auszubildenden beim Land Nordrhein-Westfalen befristet für ein Jahr die Übernahme angeboten.

Im Einsatz für die Verkehrssicherheit

Bei den vielfältigen Aufgaben der Straßenwärter steht die Verkehrssicherheit im Vordergrund. Sie räumen Hindernisse von den Straßen, befreien Fahrbahnen von Schnee und Eis, reparieren Schutzplanken nach Unfällen, beseitigen Schlaglöcher, warten verkehrstechnische Anlagen, reinigen Straßenentwässerungen, mähen Gras und sichern Baustellen. Die Straßenwärter sichern die Mobilität ihrer Kunden, der Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger, und müssen gleichzeitig immer auf die eigene Sicherheit bedacht sein, denn die Arbeit im Verkehrsraum ist nicht ungefährlich.


Foto "Die drei Jahrgangsbesten" (von rechts): Kai Romswinkel, Janik Niehoff-Renze, Malte Albers und Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek.


Pressekontakt: Stephan Lamprecht, Telefon 0209-3808-333

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