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Pressemitteilung vom 04.07.2016

Ausgleichsmaßnahmen: Straßen.NRW pflanzt rund 1.300 Bäume

Foto: Gehölzpflanzungen an der B58n

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Straßen.NRW hat in den vergangenen Monaten wieder umfangreiche Bepflanzungen an den Bundesautobahnen, den Bundes- und Landesstraßen durchgeführt; ebenso auf Flächen, die dem Ausgleich- und Ersatz für die durch den Straßenbau verursachten Eingriffe in die Landschaft dienen.

Etwa 1.300 Bäume sind seit Oktober 2015 parallel der Straßen gepflanzt worden. Bäume benötigen für ein gutes Wachstum geeignete Standorte. Bereits in der Planungsphase muss Straßen.NRW die notwendigen Voraussetzungen für die langfristige Entwicklung der Bäume berücksichtigen. Gepflanzt wurden auch circa 120 Obstbäume auf Streuobstwiesen. Zusätzlich hat Straßen.NRW insgesamt circa 223.000 Sträucher gepflanzt.

Häufig gleichen Pflanzungen nicht nur den Eingriff in die Natur aus, sondern übernehmen auch an Straßen wichtige Funktionen. Der Verlauf einer Straße lässt sich zum Beispiel durch Sträucher und Bäume optisch betonen. Pflanzen tragen zudem wesentlich zur Stabilität von Straßenböschungen bei. Und auch für die Tierwelt sind die Pflanzen in vielerlei Hinsicht von großer Bedeutung. An der Ortsumgehung Wesel-Büderich (B58n) hat Straßen.NRW zum Beispiel rund 1.750 säulenförmig wachsende Gehölze wie Hainbuchen gepflanzt. Diese bereits jetzt über drei Meter hohen Pflanzen dienen beidseitig der Straße als Leit- und Überflughilfe für Fledermäuse.

Der Umgang mit den Pflanzen und die Pflanzarbeiten erfordern große Sorgfalt. Die Pflege der Neupflanzungen genießt bei Straßen.NRW einen hohen Stellenwert und umfasst einen Zeitraum von drei Jahren.

Für diese Begrünungsmaßnahmen hat Straßen.NRW circa 1,6 Millionen Euro ausgegeben. Die Lieferung und Pflanzung der Gehölze kostete rund eine Million Euro. Für die im Regelfall dreijährigen Pflegearbeiten werden circa 625.000 Euro ausgegeben.

Pressekontakt: Stephan Lamprecht, Telefon 0209-3808-333

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