Gesundheitliche Kontrolle

Für den Beruf des Straßenwärters/der Straßenwärterin sollten nur Bewerber/Bewerberinnen eingestellt werden, die erwarten lassen, dass sie auch gesundheitlich den für die Arbeit als Straßenwärter/Straßenwärterin nötigen Anforderungen gerecht werden. In allen Fällen ist die spätere arbeitsmedizinische Eignung (Erwerb der Fahrerlaubnis zum Führen eines LKWs - Klasse CE) durch ein Gutachten gem. §11 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FEV) prognostizieren zu lassen.

Jugendliche sind darüber hinaus gem. den §§32 bis 34 des Jugendarbeitsschutzgesetzes (JArbSchG) ärztlich zu untersuchen. Dem Antrag auf Eintragung in das Berufsausbildungsverzeichnis ist in diesem Falle ein Gesundheitszeugnis, das nicht älter als 14 Monate alt sein darf (gerechnet vom Tag des Ausbildungsbeginns) beizufügen. Auf die erste Nachuntersuchung (§33 JArbSchG) wird ausdrücklich hingewiesen.

Die Eintragung in das Berufsausbildungsverzeichnis erlischt, wenn die Nachuntersuchung nicht zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres (falls der Jugendliche zu diesem Zeitpunkt noch nicht volljährig ist) erfolgt und eine entsprechende Bescheinigung vorgelegt wird. Es wird daher angeregt, den Auszubildenden frühzeitig auf die anstehende Nachuntersuchung hinzuweisen.

Die Untersuchungen zur Prognostizierung der arbeitstechnischen Eignung sollten - bezogen auf die Erstuntersuchung - mit der Pflichtuntersuchung nach dem JArbSchG verbunden werden, damit Doppeluntersuchungen möglichst vermieden werden. Den jugendlichen Bewerbern und Bewerberinnen ist daher anzuraten, den von der Gemeinde-/Stadtverwaltung ausgestellten Untersuchungsberechtigungsschein dem/der untersuchenden Arbeitsmediziner/-in zu übergeben.