Finales Konzept liegt vor: Nach dem Beteiligungscoping ist vor der Beteiligung

Das finale Beteiligungskonzept zur Planung der Rheinspange 553 steht nun fest! Damit ist das sogenannte „Beteiligungsscoping“ offiziell abgeschlossen. Und die eigentliche Beteiligung kann beginnen.

Ein kurzer Rückblick: Hinter uns liegen sehr spannende Wochen und Monate intensiver Arbeit. Im Rahmen des Beteiligungsscopings sind wir gemeinsam viele Schritte auf dem Weg zum Beteiligungskonzept gegangen. Auf eine erste Online-Umfrage im September 2017 folgten zwei öffentliche Großveranstaltungen im Süden Kölns mit jeweils etwa 150 interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Gemeinsam mit den Anwesenden konnten wir ausführlich diskutieren, wie ein tragfähiges Dialogkonzept während der gesamten Planungsphase ausgestaltet werden sollte und könnte. Zum Abschluss des Beteiligungsscopings wurde im Januar 2018 erneut eine Online-Befragung durchgeführt, um Rückmeldungen zu den letzten offenen Fragestellungen zu erhalten. Das Motto dieses aufwendigen Prozesses: Erst reden, dann planen. Das Ziel war es, ihre Vorstellungen und Ideen eines gelungenen Beteiligungsprozesses in ein passgenaues, schlüssiges Konzept zu gießen.

Wie möchten Sie sich in die Planung einbringen? Welche Themen sind für Sie besonders relevant? Wann und auf welchem Wege möchten Sie Informationen erhalten? Diese und andere wichtige Fragen haben wir in den letzten Monaten beantworten können. Herausgekommen ist ein Konzept, das in den kommenden Jahren eine verlässliche Richtschnur für die Beteiligung der Menschen der Region darstellt. Es dient dazu, die Planung zur Rheinspange 553 gemeinsam zu gestalten.

Das Beteiligungskonzept zur Rheinspange 553 umfasst die drei Säulen Kontinuierliche Gremienarbeit, Öffentliche Veranstaltungen und Transparente Kommunikation. Getragen wird der Prozess durch die beteiligten Akteure aus der Region: Neben dem Vorhabenträger Straßen.NRW und dem zuständigen Verkehrsministerium NRW sind das die vielen interessierten Bürgerinnen und Bürger, die Umwelt- und Naturschutzverbände, die Unternehmen und Gewerkschaften, die Interessenverbände, die Verwaltungen, die Träger öffentlicher Belange und die Politik. Über den Verlauf des Prozesses werden sicherlich noch weitere wichtige Akteure hinzustoßen. Die thematische Agenda ist vielfältig (z. B. Verkehrsgutachten, Variantenplanung, Umwelt- und Naturschutz) und wird in allen drei Säulen den Dialog und die Informationsangebote bestimmen.

Die Details des Konzepts entnehmen Sie bitte dem abschließenden Dokument (PDF, nicht barrierefrei). Einige ausgewählte Kernelemente stellen wir Ihnen hier kurz und übersichtlich vor:

Dass wir das Beteiligungsscoping nun abschließen und Ihnen das finale Konzept präsentieren können, freut uns sehr. Die eigentliche Arbeit liegt allerdings noch vor uns. Sowohl die Planung als auch die Beteiligung geht jetzt erst richtig los.

Die Einberufung des Dialogforums und des politischen Begleitgremiums hat für uns zunächst Priorität. Wir werden wie im Beteiligungskonzept dargelegt vorgehen, um die Teilnehmenden für das jeweilige Gremium zu gewinnen. Für die interessierten Bürgerinnen und Bürger wird es wie angekündigt ein offenes Bewerbungsverfahren zur Teilnahme am Dialogforum geben. Den Beginn dieses Bewerbungsverfahrens werden wir rechtzeitig auf der Projektwebsite und in einem Infobrief bekanntgeben.

Vorher werden wir die breite Öffentlichkeit über den aktuellen Stand der Planung und die konkreten Möglichkeiten der Beteiligung informieren. Dazu wird es unter anderem eine Postwurfsendung im gesamten Planungsraum geben.

Wir freuen uns auf den Dialog und die gemeinsame Planung!

Zum Beteiligungskonzept (PDF, nicht barrierefrei)