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Winterdienst ABC

Angepasstes Verhalten der Verkehrsteilnehmer ist gerade bei winterlichen Straßen besonders wichtig. Trotz aller Vorbereitungen und Einsatz modernster Techniken, der Winterdienst kann schon aus wirtschaftlichen Gründen nicht überall gleichzeitig sein. Daher muss der Verkehrsteilnehmer im Winter immer mit Glätte rechnen und sein Fahrverhalten den Witterungsbedingungen anpassen. Streu- und Räumfahrzeuge sollten aus Sicherheitsgründen im Einsatz nicht überholt werden. Wenn wegen Schnee und Eis nichts mehr geht, muss immer eine ausreichend breite Fahrgasse freigehalten werden, damit die Räumfahrzeuge ungehindert den Winterdienst durchführen können. Verkehrsteilnehmer sollten daran denken, dass ein Winterdienstfahrzeug mit Schneepflug einschließlich Sicherheitsabstand bis zu 4,5 Meter Durchfahrtsbreite benötigt!

Blaulicht - Mit Blaulicht und Signalhörnern sind bei Straßen.NRW seit der Wintersaison 2011/12 insgesamt 35 Fahrzeuge der Autobahnmeistereien ausgerüstet. Dadurch wird mehr Aufmerksamkeit für das "Freimachen" der häufig blockierten Fahr- und Räumgassen bei Staus auf winterlichen Autobahnen erreicht. Üblicherweise machen Straßen.NRW Fahrzeuge mit einer gelben Rundumleuchte auf eine Einsatzfahrt aufmerksam.

Blitzeis (meteorologisch "Glatteis") entsteht, wenn Regen auf gefrorenen Boden oder unterkühlter Regen (unter 0 Grad Celsius) auf den Boden fällt. Hierdurch entsteht eine sehr homogene und glatte Eisschicht.

Borth - zwischen Xanten und Rheinberg: Hier lagern die größten Salzvorkommen in Nordrhein-Westfalen. Ein Teil des Streusalzes, das Straßen.NRW in diesem Winter einsetzt, wird dort im Salzbergwerk gefördert.

Calziumchlorid ist ein weißes geruchloses Salz, das in fester oder in gelöster (flüssiger) Form bei sehr tiefen Temperaturen (unter minus 20 Grad Celsius) noch wirkt. Im Winterdienst von Straßen.NRW hat es daher nur geringe Bedeutung. Der überwiegende Anteil des Winterdienstes findet in einem Temperaturbereich bis zu circa minus 6 Grad Celsius statt.

Eisglätte - überfrierende Feuchtigkeit oder Nässe.

Fahrzeug- und Geräteeinsatz im Straßen.NRW-Winterdienst:

  • rund 520 Straßen.NRW-eigene schwere LKW und Geräteträger,
  • rund 180 Unternehmer-LKW (Winterdienstverträge),
  • Schneepflüge und Streuautomaten für die vorgenannten Fahrzeuge,
  • ca. 60 Spezialgeräte wie Schneefräsen und Schneeschleudern zur Beseitigung von Schneeverwehungen und Schneerandwällen.
  • 28 Flüssigstreuer in den Autobahnmeistereien

Gasse bilden - Wenn die Autobahnen schneebedeckt sind und der Verkehr sich kilometerlang staut, heißt es wieder im Verkehrsfunk: "Liebe Autofahrer, Straßen.NRW und die Polizei bitten Sie dringend, für die Streu- und Räumfahrzeuge aber auch die Rettungsfahrzeuge eine Gasse zu bilden!" Aber was heißt das überhaupt?

Entsprechend §11 Abs. 2 StVO müssen auf einer zweispurigen Autobahn dann die Autofahrer auf der linken Fahrspur so nah wie möglich an den Mittelstreifen heranfahren, die Verkehrsteilnehmer auf der rechten Fahrspur müssen so weit nach rechts fahren, bis zwischen beiden eine Gasse entsteht. Bei drei Fahrstreifen gilt diese Regelung zwischen dem äußersten linken Fahrstreifen und dem mittleren. In beiden Fällen soll der Standstreifen allerdings ohne Not nicht blockiert werden.

Zum Download: Eine Broschüre des ADAC "Bildung einer Rettungsgasse: So geht's!"

Geothermie - Nutzung von Erdwärme: Mit Geothermie kann die in tieferen Erdschichten oder Grundwasser enthaltene Energie (Temperaturdifferenz zur Oberflächentemperatur) zur Eisfreihaltung von Verkehrsflächen genutzt werden. Hierfür werden Tiefenbohrungen vorgenommen und mittels eines Rohrleitungssystems eine vor Gefrieren geschützte Flüssigkeit zur Energieaufnahme durch die wärmeren Erdschichten gepumpt oder Grundwasser über einen Wärmetauscher die enthaltene Energie entzogen. Anschließend erfolgt die Abgabe der Wärmeenergie über Rohre, die in der oberen Schicht der Verkehrsfläche eingelassen sind. Im Rahmen von Forschungs- und Pilotprojekten erfolgen Untersuchungen zur Umsetzung von technischen Lösungen für glätteanfällige Straßenbrücken.

Glättearten - je nach Entstehungsart werden vier Glättearten unterschieden:

  • Reifglätte - Reifglätte - Glätte, die durch Gefrieren von Luftfeuchtigkeit auf der Verkehrsfläche entsteht. Häufiges Problem auf Brücken, wenn deren Fahrbahnoberflächen in der Nacht gegenüber der Luft unterkühlen und deren Temperatur unter null Grad Celsius fällt.
  • Glatteis - Homogene Eisschicht, die durch Eisregen (Temperatur der Regentropfen unter null Grad Celsius) oder durch Regen auf eine unterkühlte Verkehrsfläche entsteht.
  • Schneeglätte - Schneeglätte entsteht durch das Festfahren oder Festtreten einer am Boden vorhandenen Schneedecke

Hagelschauer treten häufiger in Übergangszeiten oder im Sommer bei Gewitter auf. Da diese räumlich begrenzt und teilweise mit großen Niederschlagsmengen auftreten, sind sie eine große Gefahr für den Verkehrsteilnehmer.

Haltbarkeit - Das Salz kann bei trockener Lagerung rund drei Jahre im Lager verbleiben. Damit es über diesem Zeitraum rieselfähig bleibt, wird dem Streusalz ein so genanntes "Antibackmittel" zugegeben. Das Antibackmittel vermeidet ein Zusammenbacken bzw. Verklumpen des Streusalzes.

Innovationen bei der technischen Ausrüstung zur bedarfsgerechten Streusalzdosierung gibt es regelmäßig. Dabei gilt der Grundsatz: "So wenig wie möglich und so viel wie nötig". Der Einsatz von Feuchtsalz - beim Ausbringen wird das trockene Streusalz angefeuchtet - ist Standard. Bei Straßen.NRW wird der Großteil der Streumaschinen mit sogenannten Thermomaten zur automatischen temperaturabhängigen Streusalzdosierung eingesetzt: Ein Infrarotthermometer erfasst berührungslos die aktuelle Fahrbahnoberflächentemperatur; die Streugerätesteuerung setzt die Werte automatisch in eine entsprechende Streudichte für das Streusalz um. Diese Technik wurde in den 90'er Jahren bei Straßen.NRW entwickelt. Eine Begleitstudie in der Schweiz hat das Einsparpotential von 20 bis 25 Prozent bestätigt. Eine weitere Innovation ist das "Flüssigstreuen". Diese Technik wurde auf den deutschen Autobahnen erstmals von Straßen.NRW angewendet. Hierbei wird flüssiger Taustoff - aufgelöstes Tausalz - mittels Sprühdüsen ähnlich wie bei einer Taumittelsprühanlage auf die Fahrbahn aufgebracht. Allerdings ist hierbei ein Gerät mit einem Flüssigkeitsbehälter auf ein Fahrzeug aufgebaut und somit mobil. Vor allem für den präventiven (vorbeugenden) Winterdienst, wenn die Fahrbahnen trocken oder nur eine ganz dünne Feuchteschicht aufweisen, ist diese Technik vorteilhaft. Bei der herkömmlichen Streutechnik mit angefeuchtetem Salz wird ein Teil der Salzkörner durch den schnell fahrenden Verkehr sehr schnell verdrängt. Diese Anteile stehen damit zur Glättevermeidung nicht zur Verfügung. Beim Flüssigstreuen ist dieses Problem sehr stark reduziert. Eine begleitende Forschung hat ergeben, dass beim Präventiveinsatz auf Autobahnen bis zu 60 % Salzeinsparung möglich sind. Straßen.NRW hat insgesamt 28 Geräte (Stand 2015) mit dieser Technik auf den Autobahnen im Einsatz. Ein flächendeckender Einsatz auf allen Autobahnstrecken in NRW wird in 2017 erreicht werden.

Investitionsmittel des Bundes und des Landes werden gezielt für die Ersatz- und Neubeschaffung von Winterdiensttechnologien eingesetzt, um den jeweils aktuellen technischen Standard zur Erreichung eines effektiven und umweltschonenden Winterdienstes einzuhalten.

Januar und Februar sind die Hauptwinterdienstmonate.

Kreisstraßen betreut Straßen.NRW im Zuge von Verwaltungsabsprachen und Vereinbarungen mit den entsprechenden Kreisen oder kreisfreien Städten.

Lager - so viel Streugut hat Straßen.NRW für den eigenen Bedarf eingelagert: Lagerbestand an Streusalz rund 130.000 Tonnen bei den Meistereien plus 75.000 Tonnen Reserve in zwei Zentrallager (Saerbeck/Münsterland und Rheinberg/Kreis Wesel).

Meistereien - 29 Autobahn- und 51 Straßenmeistereien sind in NRW außerorts für die Betriebssicherheit der Bundesautobahnen, Bundes- und Landesstraßen sowie zum Teil auch Kreisstraßen verantwortlich.

Niederschlag kann in verschiedenen Formen wie zum Beispiel Niesel, Regen, Schneeregen, Schnee, Schneegriesel, Graupel und Hagel auftreten.

Organisation ist nicht alles, aber Grundvoraussetzung für einen effektiven Winterdienst. Hierzu gehören die Winterdienstroutenplanung nach Dringlichkeit und die tägliche Planung des Bereitschaftsdienstes, die in Abhängigkeit der Wetterentwicklung für das Personal festgelegt wird. Darüber hinaus sind Abstimmungen mit dem Wetterdienst, den Nachbarbezirken und der Polizei erforderlich.

Ortsdurchfahrten im Zuge von Bundes- und Landesstraßen sind entsprechend den gesetzlichen Regelungen von den Kommunen und Gemeinden winterdienstlich zu betreuen. Eine Vielzahl dieser Ortsdurchfahrten werden allerdings von den Straßenmeistereien des Landesbetriebes im Auftrag der Kommunen und Gemeinden von Eis und Schnee freigehalten.

Personal im Winterdienst: Bei Straßen.NRW stehen rund 1.900 Mitarbeiter, die nach Bedarf in den verschiedenen Aufgabenbereichen des Winterdienstes einschließlich für die Fahrzeug- und Gerätewartung tätig werden können, zur Verfügung.

Qualität bei der Durchführung des Winterdienstes ist Maxime bei Straßen.NRW. Dabei gilt es, ökologische und ökonomische Aspekte zu beachten und ein größtmögliches Maß an Verkehrssicherheit zu erreichen.

Rechtslage: Es ist keineswegs so, dass eine Gewähr für eis- und schneefreie Straßen besteht. "Die Träger der Straßenbaulast sollen nach besten Kräften ... die Bundesfernstraßen bei Schnee und Eisglätte räumen und streuen" heißt es im Bundesfernstraßengesetz (§3 Absatz 3); eine analoge Bestimmung findet sich im Straßen- und Wegegesetzes Nordrhein-Westfalen (§9 Absatz 3). Auch wenn die Erwartungshaltung an schnee- und eisfreie Straßen meist groß ist, für Autofahrer ist wichtig zu wissen: Eine generelle Streupflicht besteht außerhalb geschlossener Ortschaften nicht. Entsprechend muss jeder Fahrer und jede Fahrerin seine/ihre Fahrweise an die jeweiligen Verhältnisse anpassen.

Streckenlängen - Winterdienststrecken des Landesbetriebes.NRW:

  • Autobahnen: 2.210 Kilometer
  • Bundesstraßen: 3.660 Kilometer
  • Landesstraßen: 9.460 Kilometer
  • Kreisstraßen: rund 1.000 Kilometer

Sole ist in Wasser aufgelöstes Stein- oder Siedesalz. Es wird für das Feuchtsalzverfahren zur Anfeuchtung des trockenen Salzes zur Vermeidung von Wehverlusten sowie mit mobilen Flüssigstreuern und mit Taumittelsprühanlagen als flüssiges Taumittel ausgebracht.

Splitt Splitt und andere abstumpfende Mittel wie Sand, kommen auf den Straßen des überörtlichen Verkehrs wegen der höheren Geschwindigkeiten, die dort gefahren werden, nicht zum Einsatz. Untersuchungen im Auftrage des Umweltbundesamtes aber auch eine Schweizer Studie haben aufgezeigt, dass neben den bekannten ökonomischen Nachteilen durch den wesentlich höheren Aufwand für die Ausbringung und die Aufnahme nach dem Winter, Splitt im Winterdienst keine Alternative zur Salzanwendung darstellt. Die Ökobilanz ergab, dass ein dreifach höherer Primärenergieaufwand gegenüber dem Streusalz benötigt wird.

SWIS - Straßenzustands- und Wetterinformationssystem. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst hat der Landesbetrieb 1987 ein System entwickelt, das eine regionale Prognose der Wetterentwicklung anbietet. SWIS wird heute bundesweit von den Winterdienstorganisationen genutzt. Basis des SWIS sind neben den nationalen und internationalen meteorologischen Daten die Messwerte der Straßenwetterstationen der Bundesländer.

Bei Straßen.NRW sind aktuell rund 220 Straßenwetterstationen im Autobahnnetz und rund 60 im Zuge von Bundes- und Landesstraßen installiert. Hiermit wird der Straßenzustand überwacht. Straßenwetterstationen erfassen punktuell auf Brücken und in kritischen Streckenabschnitten

  • meteorologische Daten (Lufttemperatur, relative Luftfeuchte und Niederschlag) und
  • Straßenzustands-Daten (Oberflächentemperatur, Fahrbahn trocken oder feucht und Eisbildung).

Den zuständigen Meistereien stehen alle Daten zur Verfügung und darüber hinaus werden die Messwerte dem Deutschen Wetterdienst (DWD) online übermittelt. Die Winterdienstzentralen und Meistereien nutzen diese Daten um einen zielgerichteten und gegebenenfalls auch vorbeugenden Winterdiensteinsatz durchzuführen. Der DWD erstellt unter Einsatz von speziellen Prognosemodellen detaillierte SWIS- Straßenwetterprognosen für klimatisch einheitliche Regionen unterteilt nach Höhenstufen. Die Prognosen sind Basis für die täglich vorzunehmende Personalplanung für den Winterdienstfall (Zeitraum und Personalbedarf) und für die Fahrzeug- und Gerätebedarfsplanung. Darüber hinaus werden für die Messpunkte der Straßenwetterstationen Punktvorhersagen für die nächsten 24 Stunden automatisch errechnet und in Grafiken den Nutzern dargestellt.

Taumittelsprühanlagen gibt es in NRW an folgenden Standorten:

  • A1: Brücke über den Dortmund-Ems-Kanal bei Münster-Amelsbüren
  • A1: Brücke über den Dortmund-Ems-Kanal bei Ladbergen
  • A2: Streckenbereich "Bielefelder-Berg" Länge rund vier Kilometer in beiden Fahrtrichtungen
  • A4: Wiehltalbrücke
  • A4: Talbrücke Elben
  • A30: Brücke über den Dortmund-Ems-Kanal bei Rheine
  • A40 Schnettkerbrücke über das Emschertal und Bahnlinien westl. von Dortmund
  • A43: Autobahnkreuz Münster-Süd, Verbindungsbauwerk von der A43 zur A1
  • A45: zwischen den Anschlussstellen "Hagen-Süd" und "Lüdenscheid-Nord" (Sauerlandaufstieg)
    • Fahrtrichtung Frankfurt durchgehend auf einer Länge von rund sechs Kilometern
    • Fahrtrichtung Dortmund nur auf den vorhandenen vier Brücken
  • A45: von Wetterscheide "Kalteiche" bis Landesgrenze NRW/Hessen auf einer Länge von rund 2,5 Kilometern in beiden Fahrtrichtungen
  • B54n: von Talbrücke Bockenbach bis einschließlich Talbrücke Holenstein auf einer Länge von 3,2 Kilometern

Unterkühlungen von Fahrbahnoberflächen entstehen in den Nachtstunden bei klarem Himmel. Die Fahrbahnoberfläche ist kälter als die darüber befindliche Luftschicht. Hierbei ist besonders bei Temperaturen um den Gefrierpunkt auf Brücken mit der Bildung von Reifglätte zu rechnen.

Verbrauchsmengen Streusalz bei Straßen.NRW

[Grafik: Salzverbrauch 1992/1993 - 2014/2015]

Verkehrssicherungspflicht gilt auch für Hausbesitzer auf dem Gehweg vor ihrem Grundstück. Dort müssen sie für sichere Verkehrsverhältnisse sorgen. Werktags im Regelfall von 7.30 bis 19 Uhr und an Sonn- und Feiertagen zwischen 9.30 und 19 Uhr müssen Wege von Schnee und Eis geräumt oder mit abstumpfenden Mittel begehbar gehalten werden. Die genauen örtlichen Regelungen sind in den jeweiligen kommunalen Satzungen enthalten.

Winterdienstzentrale - die Winterdienstzentralen in Hamm und Krefeld haben folgende Aufgaben:

  • Überwachung des Straßenzustandes mittels Straßenwetterstationen, Wetterradar und Informationsaustausch mit den zuständigen Autobahnpolizeidienststellen,
  • Einsatzauslösung des Winterdienstes für Autobahnmeistereien,
  • Winterdienstberatung und Einsatzbegleitung.

Winterreifen haben bei Temperaturen unterhalb von etwa 7 Grad Celsius und bei Eis und Schnee bessere Griffigkeitswerte als Sommerreifen. Der Winterdienst kann nicht zu jeder Zeit an jeder Stelle des Straßennetzes sein. Der Schnee muss erst fallen, bevor er von der Fahrbahn geräumt werden kann. Nach dem Räumvorgang verbleibt immer Restschnee auf der Fahrbahn, welcher erst durch den Verkehr verdrängt werden muss. Das Griffigkeitsangebot ist somit unmittelbar nach der Schneeräumung weiterhin reduziert.

Durch die Nutzung von Winterreifen und durch angepasste Fahrweise werden Unfallrisiken reduziert. Behinderungen durch verunfallte Fahrzeuge oder durch an Steigungen liegen gebliebene Fahrzeuge ziehen im Winter immer wieder erhebliche Verkehrsstaus nach sich. Hierdurch ist natürlich auch der Winterdienst betroffen und behindert. Der Verkehrsteilnehmer kann somit durch die Nutzung von Winterreifen und angepasstes Fahrverhalten sehr viel zur eigenen Sicherheit und zur ungehinderten Winterdienstdurchführung beitragen.

X-beliebig erfolgt der Winterdienst nicht, sondern nach gesetzlichen Vorgaben und dem bundesweit geltenden "Anforderungsniveau Winterdienst", in dem zeitliche und qualitative Festlegungen für Straßen mit entsprechenden Verkehrsfunktionen (zum Beispiel Bundesautobahnen oder "Wichtige Straßen für den überörtlichen Verkehr" usw.) enthalten sind. Die sich hierbei ergebenen Dringlichkeiten und die "Besonderen Gefahrenstellen" werden bei der Routenplanung für den Winterdienst berücksichtigt.

Yeti - Schneemensch, nach unseren Erkenntnissen in NRW nicht heimisch.

Zwei- bzw. mehrstreifige Straßen werden durch gestaffelten Fahrzeugeinsatz von Schnee frei geräumt. Diese Räumstaffeln sollten nicht überholt werden, damit der Verkehrsteilnehmer sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährdet.